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Guitiriz: Wasserwege, Sakralbauten und regionale Traditionen

Unterkünfte in Guitiriz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Guitiriz verbindet Wasserwege, romanische Sakralbauten, historische Spuren und regionale Festtraditionen. Der PR-G 99 Ruta da Auga de Guitiriz führt zu den drei Heilwasserquellen Valdobín, San Xoán de Lagostelle und Santo Domingo. Die Strecke verläuft ohne nennenswerte Steigungen an den Ufern der Flüsse Parga und Ladroil. Quellen, Flussufer und Wegverlauf prägen hier gemeinsam das Landschaftsbild.

File:Casa Habaneira de Guitiriz.jpg File:Casa Habaneira de Guitiriz.jpg Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Weitere Reiseziele: Castro De Rei, Bolmente, Carballido, Vilamor, Frontón, Coence, Adelán und Ferreira.

Wasser und Wege

Eine weitere Route ist die Ruta do Río Requeixo. Sie beginnt an der Ponte de Roca und folgt Anglerpfaden am Fluss Requeixo bis zur Ponte do Porto dos Bois. Die beiden Brücken markieren Anfang und Ende des Weges, während der Flusslauf und die Pfade am Wasser den Verlauf begleiten. Zusammen mit der Ruta da Auga verbindet diese Route unterschiedliche Wasserlandschaften in Guitiriz.

Kultur und Bauwerke

In der Pfarrei Santa Cruz de Parga steht die Iglesia Parroquial de Santa Cruz, eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Dort befindet sich auch der Calvario, eine Gruppe von Kreuzen, die die Passion Christi darstellen. Ebenfalls in Santa Cruz de Parga liegt der Pazo de Pontella. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1799 und ist ein Beispiel ziviler Architektur.

In der Pfarrei Labrada befindet sich die Igrexa Parroquial de Santa María, ein romanischer Sakralbau, der zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde. Für die Igrexa de Santa María de Labrada wird eine Führung angeboten, bei der ihre Fresken historisch vermittelt werden. In derselben Pfarrei liegt A Granxa, ein kleiner Klosterkomplex, der im 13. Jahrhundert bei der Gründung der Pfarrei errichtet wurde.

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Geschichte im Gelände

Pena Xiboi ist ein Felsunterstand mit epipaläolithischem Einfluss und wird auf 5000 v. Chr. datiert. Durch das Gebiet von Guitiriz führte außerdem eine römische Straße, die Lucus Augusti mit Brigantia verband. Damit reichen die historischen Zeugnisse vom vorgeschichtlichen Felsunterstand bis zur römischen Verkehrsverbindung.

Die Ruta de la Piedra de Díaz Castro führt zum Haus ehemaliger Steinmetze. Anschließend verlaufen die Wege mit Steinmauern durch Felder und natürliche Waldflächen. Das ehemalige Handwerkshaus, die Mauern, Felder und Waldflächen geben dieser Route ihren eigenen baulichen und landschaftlichen Charakter.

Regionale Traditionen

Die Torta de maíz de Guitiriz ist ein handwerklich hergestellter Kuchen aus Eiern, Zucker, Butter und Maismehl. Ihr ist die Fiesta de la Torta de Maíz gewidmet, die am ersten Sonntag im Juni stattfindet. Im Umfeld der Capela de San Alberte wird außerdem jährlich die berühmte Romería de San Alberte gefeiert. Küche und Festkalender gehören damit ebenso zum Ortsbild wie die Wege und historischen Bauwerke.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.

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