Baralla: Fluss Neira, Kirchen und Türme
Unterkünfte in Baralla
Baralla ist vom Fluss Neira geprägt. Durch die Gemeinde verläuft die Vía Künig, die als alternative Route zum Camino Francés gilt. Flussraum, Kirchenarchitektur und markante Türme geben dem Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für eine Entdeckungstour.
Flussraum am Neira
Das Área Recreativa Manuel González Capón liegt am Fluss Neira und umfasst eine Uferpromenade. Das Gelände bietet Sportplätze, schattige Bereiche, Picknicktische, Bänke und Grillstellen. Außerdem gehören kommunale Schwimmbäder und ein Kinderspielplatz zu dem Bereich. Die Verbindung aus Uferpromenade und verschiedenen kommunalen Einrichtungen macht diesen Ort zu einem klar umrissenen Bestandteil der Landschaft von Baralla.
Das Área Recreativa Manuel González Capón verfügt über einen kostenlosen öffentlichen Wohnmobilstellplatz. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 72 Stunden. Diese zeitliche Begrenzung gehört zur konkreten Orientierung rund um den Stellplatz am Neira.
Kirchen mit Schiefer und Romanik
Die Igrexa Parroquial de San Martín de Neira de Rei hat einen unregelmäßigen Grundriss sowie ein Walmdach mit Schieferdeckung. Ihr Glockenturm ist würfelförmig, aus Schiefermauerwerk errichtet und besitzt zwei Geschosse sowie zwei Strebepfeiler am Sockel. Von der Gemeindehauptstadt ist die Kirche über die Straße nach Baleira erreichbar: Nach 5 km biegt man rechts auf einen Weg ab und folgt ihm weitere 100 m.
Die Igrexa Parroquial de San Martiño de Berselos wurde zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert erbaut. Ihr Portal besitzt eine dorische Archivolte mit Schachbrettdekor, vier seitlich angesetzte Säulen und ein figürlich gestaltetes halbkreisförmiges Tympanon. Von Baralla aus ist die Kirche in Richtung Pobra de Xiao über die Abzweigung bei Riba de Neira erreichbar.
Die Igrexa Parroquial de Santiago de Covas hat einen romanischen Ursprung und wurde später in der Barockzeit verändert. Sie besitzt einen überdachten Eingang mit Schieferpfeilern, romanischen Granitsäulen und figürlich gestalteten Kapitellen. Die Kirchen von Covas und Berselos bewahren romanische Baumerkmale: in Covas an den Kapitellen und in Berselos am Portal. Die Igrexa Parroquial de Santiago de Covas ist von der LU-621 über den Wegweiser zur Ponte de Covas und einen unbefestigten Weg entlang des Flusses erreichbar.
Türme, Wohnhäuser und Ponte de Covas
Die Casa-Torre de Basille besitzt einen dreigeschossigen Bau aus Bruchsteinmauerwerk mit Granitquadern an den Ecken. Ein angebautes Wohnhaus ist mit dem Bau zu einem gemeinsamen Ensemble verbunden. Dazu gehört eine Einfriedungsmauer mit Tor.
Die Torre de Piñeira hat die traditionelle Form eines Turms mit angeschlossenem Wohnhaus. Sie besteht aus Granit- und Schieferschuttmauerwerk; Ecken und Fenster sind mit Granit eingefasst. Die Torre de Vilameixe ist ein Bauwerk mit dem Wappen der Castro und sechs Castro-Rundeln. Sie besitzt einen quadratischen, dreigeschossigen Turm mit Walmdach sowie ein rechteckiges Wohnhaus mit Satteldach.
Die Ponte de Covas hat drei Öffnungen und ist vermutlich eine buckelförmige Brücke aus Natursteinquadern und Schiefer mit Rundbögen. Sie soll zu einem Abzweig oder einer Abkürzung der römischen Straße Vía Romana XX gehört haben. Für die Ponte de Covas wird außerdem ein möglicher römischer Ursprung angenommen.
Weitere Orte auf dieser Ebene: Xermade, Fonsagrada, San Fiz, Casacamiño, Sabenche, Carballedo, Vilar, San Cosme De Barreiros
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