Carballedo: Kirchen, Stausee und Wege durch die Ribeira Sacra
Unterkünfte in Carballedo
Miño und Stausee Os Peares
Der Miño verläuft entlang der östlichen Gemeindegrenze von Carballedo; im Gemeindegebiet wird er im Stausee Os Peares aufgestaut. Vom Miradoiro do Alto da Picota reichen die Ausblicke auf den Damm und den Stausee Os Peares, den Zusammenfluss von Sil und Miño, das Tal des Sil sowie das Kloster Santo Estevo de Ribas de Sil. Carballedo gehört zu den Gemeinden des Gebiets Canón do Sil (A Ribeira Sacra). Monte Faro ist innerhalb des Natura-2000-Netzes als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesen.
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Foto: feelSacra via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kirchen und historische Spuren
Zu den kulturellen Bezugspunkten gehören mehrere Kirchen an unterschiedlichen Orten. Santo Estevo de Chouzán wurde während des Baus des Stausees Os Peares von seinem ursprünglichen Standort versetzt. San Xoán da Cova ist die Kirche eines ehemaligen Benediktinerinnenklosters aus dem späten 12. Jahrhundert; wegen des Baus des Stausees Os Peares wurde auch sie von ihrem ursprünglichen Standort versetzt. Sie ist als Bien de Interés Cultural ausgewiesen. Santiago de Lousada ist eine mittelalterliche Kirche und das einzige erhaltene Relikt eines ehemaligen Cenobiums. In Aguada befindet sich eine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, in Pradela eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert.
Santa María de Temes und die lokale Überlieferung
In A Matanza zufolge steht eine Schlacht gegen die „Mauren“ mit dem Ursprung der Verehrung Unserer Lieben Frau vom Faro in Verbindung. Santa María de Temes ist ein historisch-archäologischer Komplex mit Überresten aus prärömischer und römischer, paläochristlicher sowie christlich-westgotischer Zeit. Das Innere von Santa María de Temes ist geschlossen und kann nur im Rahmen eines Besuchs mit offiziellen Führern besichtigt werden. Ein zwischen 315 und 325 in einer römischen Werkstatt gefertigter Marmordeckel eines Sarkophags ist über dem Triumphbogen der Kirche eingelassen.
A Grixoá und Cartelos
In A Grixoá veranschaulichen Häuser mit Bruchsteinmauern und Schieferdächern die traditionelle Architektur der Region. Das Dorf ist von Kastanien-, Eichen- und Kiefernwäldern umgeben; von dort gibt es Ausblicke auf den Miño und den Weinbau in Terrassenlagen. Der Carballo do Pazo de Cartelos ist im Galicischen Katalog herausragender Bäume verzeichnet. Die Devesa de Cartelos und der Carballo do Pazo de Cartelos sind zugänglich; ein vorheriger Anruf wird empfohlen, während der private Pazo de Cartelos nicht besichtigt werden kann.
Sendero Garambullo und Penedo do Garabullo
Der Sendero Garambullo ist ein 7 Kilometer langer linearer Wanderweg, der in Castro beginnt, durch Wälder und Uferlandschaften führt und zum Aussichtspunkt Penedo do Garabullo verläuft. Penedo do Garabullo ist eine natürliche Formation und kein gebauter Aussichtspunkt; mehrere Wege ermöglichen verschiedene Perspektiven auf die Umgebung, darunter den Bach Fondós und seine Mündung in den Miño. Der Zugang erfordert einen etwa 15-minütigen Fußweg über schwieriges Gelände; geeignetes Schuhwerk und Vorsicht werden empfohlen.
Zugang und Anlegestelle
Der direkte Zugang zu Santo Estevo de Chouzán führt vom angegebenen Parkplatz über etwa 500 Meter auf einem Weg mit beträchtlicher Steigung. Die Anlegestelle Os Peares in Carballedo ist eine Anlegestelle für Flussfahrten auf dem Miño; derzeit wird dort jedoch kein Dienst angeboten.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Foz, O Corgo, Lago, Ferreira, Xermade, Noceda, Saa, Faro
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