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Argozón: Romanik am Monte Faro

Unterkünfte in Argozón

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Zwischen Romanik und Monte Faro

Argozón verbindet markante sakrale Bauwerke mit einer Landschaft am Monte Faro. Wer den Ort über Kultur und regionale Wege kennenlernen möchte, findet hier eine romanische Kirche, eine Kapelle aus der Barockzeit und eine kommunale Route, die mehrere Orte rund um Chantada miteinander verbindet. Der kulturelle Schwerpunkt liegt dabei nicht in einer langen Liste einzelner Sehenswürdigkeiten, sondern in wenigen Bauwerken mit klar erkennbaren historischen und architektonischen Merkmalen.

File:C-533 O seu paso por Argozón (Chantada).JPG File:C-533 O seu paso por Argozón (Chantada).JPG Foto: Loischantada via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

San Vicente de Argozón ist eine romanische Kirche aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Das rechteckige Langhaus und die rechteckige Apsis geben dem Bau eine klar gegliederte Grundform. An der Apsis befindet sich am Stirnende ein rundbogiges Fenster mit zoomorphen Kapitellen und Billettdekor. Unter der Bezeichnung San Vicenzo de Argozón gehört die Kirche zu den unbeweglichen sakralen Kulturgütern der Kulturlandschaft Ribeira Sacra.

San Vicente de Argozón ist außerdem der elfte Halt der offiziellen Ruta de Montaña, einer romanischen Route. Damit steht die Kirche innerhalb eines ausdrücklich romanisch geprägten Wegzusammenhangs. Für Ihre Reiseplanung lässt sich dieser Bezug mit der kommunalen romanischen Route verbinden: Sie führt als 46,6 km langer Rundkurs von Chantada über O Monte, Argozón, Mouricios, Requeixo und Bermún zurück nach Chantada. Argozón liegt somit in einer festgelegten Folge von Stationen, die sich als Rundkurs und nicht als Strecke mit offenem Endpunkt beschreiben lässt.

Ein zweiter sakraler Akzent ist die Capela de Gordón. Sie stammt aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert und besitzt einen rechteckigen Grundriss, ein quadratisches Presbyterium sowie eine seitlich angefügte Sakristei. Im Inneren sind drei Retabel erhalten. Das Retabel der Hauptkapelle und die beiden seitlichen Retabel sind barock. Zusammen mit San Vicente de Argozón entsteht so ein architektonischer Kontrast zwischen romanischer Formensprache und einer späteren, barock geprägten Ausstattung.

Auch die Orientierung von Chantada aus lässt sich für beide Bauwerke getrennt nachvollziehen. Die Kirche San Vicente de Argozón ist über die LU-213 in Richtung Rodeiro erreichbar und liegt ungefähr 11 km von Chantada entfernt. Die Capela de Gordón ist von Chantada aus über die LU-213 in Richtung Lalín-Santiago erreichbar; ihre Entfernung von Chantada beträgt ungefähr 12 km. Die beiden Richtungen führen damit zu unterschiedlichen kulturellen Bezugspunkten im Umfeld von Argozón.

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Auf der Westseite grenzt Argozón an die Sierra de O Monte Faro. Der Monte Faro ist in das Natura-2000-Netz aufgenommen und als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) ausgewiesen.

Weitere Orte derselben übergeordneten Destination: Bembribe, Bascuas, Guitiriz, Folgoso Do Courel, Outeiro De Rei, Castelo, Reigosa und Begonte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.

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