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O Pino: Jakobsweg, Kirchen und Landschaften

Unterkünfte in O Pino

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O Pino am Jakobsweg entdecken

Durch O Pino verlaufen 18 Kilometer des Französischen Jakobswegs. Für die letzte Etappe des Jakobswegs ist O Pedrouzo der Ausgangspunkt. Von Santiago aus führt die Zufahrt dorthin über die A-54 und anschließend über die N-547. Diese Wegbezüge geben einer Reise durch O Pino einen klaren pilgerischen Rahmen, der sich mit Natur, Kirchen und regionalen Festen verbinden lässt.

File:A Igrexa, Arca, O Pino.jpg File:A Igrexa, Arca, O Pino.jpg Foto: Simon Burchell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirche San Xulián de Lardeiros

Ein kultureller Bezugspunkt ist die Kirche San Xulián de Lardeiros. Sie ist eine barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Wegen ihrer Größe und Schönheit wird sie als "Kathedrale des Berges" bezeichnet. Außerdem gehört San Xulián de Lardeiros zu den wichtigsten Stationen des Itinerario Cultural da Montaña. Architektur, Bezeichnung und Wegverbindung treffen hier an einem einzigen sakralen Ort zusammen.

Wege am Wasser und unter alten Bäumen

Auch die Senda botánica do río Mera bringt einen eigenständigen Landschaftsbezug ein. Der betreffende Abschnitt verläuft von Praia da Tarroeira bis zum Muíño de Pena.

Rund um die Carballeira de Santa Irene prägen alte Bäume das Bild: Die Carballeira umfasst mehr als 3.000 Quadratmeter, und die Bäume umgeben die Kapelle. An der Quelle an der Carballeira de Santa Irene bewahrt die Überlieferung außerdem das Geheimnis ewiger Jugend. Der Ort verbindet so einen klar umrissenen Bestand alter Bäume mit einer lokalen Erzählung, die der Quelle eine besondere symbolische Bedeutung gibt.

Eine weitere natürliche Struktur liegt zwischen Amenal und Cimadevila. Die Corredoira de Cimadevila besitzt dort ein natürlich entstandenes Blätterdach. Dazu gehören unter anderem Lorbeer, Schwarzer Holunder, Kastanien, Eichen und Wildbirnen.

Der Tambre und geschützte Landschaft

Zum Naturraum gehört außerdem der Fluss Tambre. Er gehört in O Pino zu den geschützten Gebieten des Natura-2000-Netzes. Dieser Schutzstatus steht neben den alten Bäumen von Santa Irene und dem Blätterdach zwischen Amenal und Cimadevila als eigener Bezug zur Landschaft. Die Naturthemen des Ortes reichen damit vom Flussgebiet bis zu kleineren, konkret benannten Weg- und Baumräumen.

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Feste im Jahreslauf

Die Pfarrei Lardeiros feiert Fronleichnam am letzten Sonntag im Juli. Ende August wird dort San Ramón gefeiert. Einen weiteren festlichen Akzent setzt das Festa do Galo Piñeiro, das als Fest von galicischem touristischem Interesse anerkannt ist. Zusammen mit der Kirche San Xulián de Lardeiros und dem Itinerario Cultural da Montaña entsteht ein Bild, in dem religiöse Tradition, örtliches Brauchtum und ein überregional anerkannter Festanlass nebeneinanderstehen. O Pino lässt sich dadurch nicht nur über seine Wege, sondern auch über seine kirchlichen Termine und Feste erschließen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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