Zas entdecken: Kultur, Flusswege und Wasserfälle
Unterkünfte in Zas
Wandern zwischen Rathaus und Flussläufen
Wenn Sie Zas über Wege und Geschichte kennenlernen möchten, finden Sie mehrere klar benannte Anknüpfungspunkte. Die Ruta Zas – Rial de Abaixo beginnt vor dem Rathaus, während die Ruta Río Grande 22 Kilometer lang ist und durch Zas führt.
Weitere Ziele zur Orientierung: Borreiros, Serra de Outes, Carnota, Seoane, Ares, Sobrado, Vedra und Valdoviño.
Kirchen, Türme und Leinenhandwerk
Zur Geschichte von Zas gehört die Iglesia de San Andrés de Zas. Sie wurde im 16. Jahrhundert von Álvaro Núñez de Lamas in Auftrag gegeben; in der Kirche befindet sich der Sarkophag der Mutter des Gründers. Eine weitere historische Station sind die Torres do Allo. Sie wurden im 16. Jahrhundert auf den Überresten einer von den Katholischen Königen zerstörten früheren Festung errichtet. Heute dienen die Torres do Allo als Zentrum für Denkmalinterpretation und als ethnografisches Museum.
Im Museo do Liño (Baio) lässt sich der gesamte Produktionsprozess der Leinenherstellung vom Anbau bis zum Weben nachvollziehen. Dort befindet sich ein Webstuhl, der mehr als 200 Jahre alt ist. Außerdem veranstaltet das Museo do Liño Live-Vorführungen und Bildungsaktivitäten zur Leinenhandwerkskunst. So steht neben Baugeschichte auch ein traditionelles Handwerk mit seinen einzelnen Arbeitsschritten im Mittelpunkt.
Historische Spuren und Festkultur
Ein anderer historischer Bezug ist Pozo de Limideiro, ein ehemaliger Gold- und Zinnbergbauplatz am Ufer des Flusses Xallas. Die kulturelle Gegenwart zeigt sich beim Folk-Festival Carballeira de Zas: Es findet in Zas am zweiten Augustwochenende statt. Damit liegen historische Zeugnisse und eine festliche Tradition in unterschiedlichen Facetten nebeneinander, ohne dass sich der Charakter des Ortes auf eine einzige Epoche beschränkt.
Wälder, Felsen und weite Blicke
Entlang der Ruta Río Grande wachsen Auwälder mit Erlen, Eichen, Birken und Weiden. Sie bieten unter anderem Iberischen Fröschen, Stockenten und Forellen Lebensraum. Das Naturgebiet Pedra Vixía an der Mündung des Flusses Zas in den Río Grande de Baio weist Eichen, Erlen, Mühlen und auf beiden Seiten des Flusses aufragende Felsen auf. Für den Überblick sorgt der Mirador de Pico de Meda auf 556 Metern Höhe. Von dort reichen die Ausblicke über das Val de Soneira und bei klarer Sicht bis zum Atlantischen Ozean.
Wasserwege mit Mühlen
Die Ruta del Agua in Zas ist ein 10 Kilometer langer Rundweg, der an der Ponte do Sisto in Zas beginnt und endet. Die Ruta da Auga verläuft über wiederhergestellte alte Wege und Uferpfade. An der Ruta del Agua liegt die Cascada de Rabiñoso, die von dichtem Auwald und einer alten Plattenbrücke umgeben ist; in ihrer Umgebung befinden sich zwei Mühlen. Auf der Ruta del Agua führt der Weg zum Budián-Wasserfall, in dessen Umgebung sich fünf Mühlen befinden. Wasser, Wald, Brücken und die erhaltenen Mühlen prägen dabei die einzelnen beschriebenen Landschaftspunkte.
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