O Milladoiro: Wege, Wallfahrt und Kultur in Galizien
Unterkünfte in O Milladoiro
Zwischen Ortskernen und Landschaft
Wer O Milladoiro zu Fuß erkundet, begegnet linearen und ringförmigen Wegen, Pilgerbezug und kulturhistorischen Spuren. Die Senda Verde ist ein 12 Kilometer langer, linearer Wanderweg mittleren Schwierigkeitsgrads. Sie verbindet die Ortskerne von O Milladoiro und Bertamiráns und verläuft über Wege und neue Forstpisten durch Bereiche mit interessantem kulturhistorischem und landschaftlichem Wert. Die lineare Strecke folgt damit keinem geschlossenen Rundkurs, sondern einer Verbindung zwischen den beiden genannten Ortskernen. Im Gemeindegebiet von Ames führt die Ruta de Riamonte als 7 Kilometer langer Rundweg mittleren Schwierigkeitsgrads zum ethnografischen Mühlenensemble von Riamonte. Die Ruta do Andoriña ist dort ein 5,2 Kilometer langer Rundweg mit geringem Schwierigkeitsgrad; sie folgt dem Verlauf eines kleinen Bachs und beginnt und endet am Strand von Tapia. So stehen lineare Verbindung, Mühlenensemble, Bachlauf und Strand als unterschiedliche Wegbezüge nebeneinander.
Die verschiedenen Wege der Camiños da Saúde verlaufen durch markante Punkte von O Milladoiro und Bertamiráns und sind auf häufig genutzte Bereiche der Anwohnerschaft abgestimmt. Zusammen mit den Routen im Gemeindegebiet von Ames entsteht ein Spektrum aus Ortswegen, Forstpisten, Rundwegen und landschaftlich geprägten Abschnitten.
Aussicht und Atlantischer Wald
Im Gemeindegebiet von Ames liegt der Miradoiro do Monte de San Marcos auf 343 Metern Höhe. Von dort bietet sich ein Panorama über das Tal des Flusses Sar (Val da Maía) und die gesamte Region. Einen anderen Landschaftsaspekt zeigt die Devesa de Sequeiros: Sie ist ein Beispiel des Atlantischen Waldes, der dieses Land früher bedeckte. Die vorherrschende Baumart ist die Eiche, begleitet von Kastanienbäumen, Lorbeer und Stechpalmen. Der Aussichtspunkt öffnet den Blick über Tal und Region, während die Devesa de Sequeiros die Zusammensetzung des früheren Waldes konkret sichtbar macht.
Die letzte Meile des Camino Portugués
Die letzte Meile des Camino Portugués verläuft über die Calle do Porto und den Monte Agro dos Monteiros; von dort sind die Türme der Kathedrale zu sehen. Damit gehört ein klar benannter Pilgerabschnitt zu den prägenden Wegbezügen von O Milladoiro.
Capela da Madalena und Kultur
Die Geschichte der Capela da Madalena ist in O Milladoiro mit mehreren konkreten Spuren präsent. Die älteste bislang aufgefundene Erwähnung der Capela da Madalena in O Milladoiro stammt aus dem Jahr 1539. Ihre Fassade und ihr Glockenturm zeigen barocke Gestaltung. Auf dem Gelände der Capela da Madalena befinden sich zwei Kreuze. Eines zeigt auf der Vorderseite den gekreuzigten Christus und auf der Rückseite die Pietà; es wurde 2004 restauriert und an seinen ursprünglichen Standort zurückgebracht. Auch die Casa da Cultura do Milladoiro gehört zum kulturellen Ortsbild: Sie ist einer der Veranstaltungsorte des Netzwerks Rede Galega de Teatros e Auditorios in Ames. A Madalena ist in O Milladoiro für den 2., 3. und 4. August angesetzt.
Weitere Ziele
Redonda, Vilar, Santiago De Compostela, Val Do Dubra, A Boeira, Melide, Lira, Teo
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