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Lira: Fischertradition, Aussicht und Wege am Meer

Unterkünfte in Lira

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Hórreo de Lira wurde zwischen 1779 und 1814 errichtet, während die Kirche Santa María de Lira 1760 erbaut und 1825 erweitert wurde. An beiden Bauwerken lässt sich die Zeitfolge unterschiedlich lesen: Beim Hórreo liegt eine mehrjährige Errichtungsphase vor, bei Santa María de Lira kam nach dem Bau eine Erweiterung hinzu.

File:Rochas e mar en Portocubelo. Lira. Carnota. Galiza LI10.jpg File:Rochas e mar en Portocubelo. Lira. Carnota. Galiza LI10.jpg Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Bauwerke und maritime Geschichte

Die Caseta de Pepe do Cuco ist eine ehemalige Fischerhütte, die um 1940 in Portocubelo, dem Hafen von Lira, errichtet wurde. Die Hütte gehört damit zur Geschichte des Hafens und zur früheren Fischerei in Lira.

Zum Museum der Caseta de Pepe do Cuco gehört eine ethnografische Sammlung. Ihr wichtigstes Element ist ein Boot, ein Kanu oder eine Buceta. Die maritime Geschichte bleibt an diesem Ort somit mit der ehemaligen Hütte und einem konkreten Sammlungselement verbunden.

Der Fischmarkt von Portocubelo in Lira ist mit dem Verkauf von Seespinnen und Oktopus verbunden. Neben der früheren Fischerhütte und dem Sammlungselement des Museums erscheint die Fischerei hier auch im Zusammenhang mit dem Markt; Seespinnen und Oktopus geben ihm einen konkreten Bezug zu den Erzeugnissen des Meeres.

Aussicht und Küstenlandschaft

Am Mirador de Lira richtet sich der Blick auf die Praia de Carnota und den Monte Pindo. Die felsige Küste, die Lariño und Lira verbindet, wird als Galiciens erstes Meeresschutzgebiet bezeichnet.

Der Mirador ist mit einem steinernen Schutzgeländer und einem Teleskop ausgestattet. In der Nähe befinden sich ein Rastplatz mit Steintischen und Bänken sowie ein von dem Bildhauer Xosé Cernadas gestalteter Bereich mit Repliken örtlicher Petroglyphen.

Für die Orientierung ist der Mirador de Lira von der Straße AC-550 aus ausgeschildert. Er ist über eine zweispurige Nebenstraße erreichbar, die an einigen Stellen schmaler wird. Bei der Anfahrt können Sie deshalb nicht von einer durchgehend gleich breiten Straße ausgehen; der Wechsel der Straßenbreite gehört zu den konkreten Rahmenbedingungen des Weges.

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Wege mit Bezug zur Fischerei

Die Ruta dos Mariñeiros ist ein wiederhergestellter Fischerweg. Fischer nutzten ihn, um von Lira zum Fischfang aufs Meer zu gelangen.

Auf diesem Weg lassen sich traditionelle Fischfanggeräte und die Arbeit der Netzknüpferinnen beobachten. Die Route hält damit konkrete Gegenstände und Tätigkeiten der Fischerei bereit, ohne ihren historischen Bezug zum Weg von Lira ans Meer zu verlieren.

Ein weiterer Zugang zu Liras Freiluftangeboten ist das Freilichtmuseum Museo Aberto. Es kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu jeder Tageszeit erkundet werden. Die Erkundung lässt sich dort daher auf einen Fußweg oder eine Fahrradtour ausrichten, ohne an eine bestimmte Tageszeit gebunden zu sein. Die Angabe jeder Tageszeit schafft dabei einen offenen Zeitrahmen für die Planung.

Weitere Orte: O Coto, Campolongo, Rois, Culleredo, Caión, Porto Do Son, Carballo und Bertamiráns.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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