Loiba: Felsen, Aussichtspunkte und Küstenkultur
Unterkünfte in Loiba
Felsen und Strände an der Küste
Loiba gewinnt sein Profil an der Küste: Felsen, Ausblicke, Strände und überlieferte Küstenkultur prägen die Landschaft. Os Picóns de Loiba sind große, durch die Erosion von Meer und Wind geformte Felsen mit Furnas und klangvollen Höhlen. Von den Klippen bei Os Picóns de Loiba aus sind der Strand von Loiba und Pena Furada zu sehen. Der Strand O Picón gilt als unberührter Strand. Gerade die Verbindung aus markanten Felsformen, Höhlen und offenen Sichtbeziehungen macht diesen Küstenabschnitt zu einem Ort, an dem sich die Wirkung von Meer und Wind unmittelbar an der Landschaft ablesen lässt.
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Foto: Tanja Freibott via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Bei O Coitelo liegen im Gebiet des Cabo-Ortegal-Geoparks Felsbögen aus Metavulkaniten neben zahlreichen Inselchen sowie Sand- und Kiesstränden. Die gesamte Küste von Loiba gehört als besonderes Schutzgebiet (ZEC) zum Natura-2000-Netz. Auch die Costa de Loiba gehört als besonderes Schutzgebiet (ZEC) zum Natura-2000-Netz und dient dem Schutz ihrer reichen Biodiversität. Felsbögen, Inselchen sowie unterschiedliche Strandformen stehen hier neben einem geschützten Küstenraum und geben Loiba eine landschaftliche Vielfalt, die sich nicht auf einen einzelnen Aussichtspunkt oder Strand beschränkt.
Wandern zu den Aussichtspunkten
Der Küstenabschnitt bei Os Picóns wird vom Wanderweg Camino Natural de la Ruta del Cantábrico durchquert. Pena Furada ist eine der obligatorischen Stationen dieses Wanderwegs. Cadaval ist einer der Aussichtspunkte entlang der siebten Etappe des Camino Natural de la Ruta del Cantábrico. Die Route verbindet damit benannte Küstenpunkte, an denen Felsen, Strände und Weitblicke unterschiedliche Facetten derselben Landschaft sichtbar machen. Für die Planung eines aktiven Tages ist besonders die klare Zuordnung von Pena Furada zum Wanderweg und von Cadaval zur siebten Etappe eine nützliche Orientierung.
Panoramen von Pena Furada bis Banco de Loiba
Die Aussichtspunkte ordnen den Küstenraum auf unterschiedliche Weise. Pena Furada liegt oberhalb des Strands von Sarridal und bietet einzigartige Panoramen auf die Küsten von Céltigos und Loiba. Cadaval liegt auf einem Küstenvorsprung der Pfarrgemeinde Loiba. Oberhalb des Strands Praia Gaivoteira umfasst der Aussichtspunkt einen Erholungsbereich mit Tischen, Bänken und Informationstafeln zur Umgebung. Vom Banco de Loiba bieten sich spektakuläre Ausblicke auf den Strand von O Picón. Die Sichtbeziehungen reichen damit vom Strand von Sarridal über die Küsten von Céltigos und Loiba bis zum Strand von O Picón.
Dorfleben und Küstenhandwerk
Auch das Dorf O Picón gehört zum charakteristischen Bild von Loiba. Es ist für seine Lage am Küstenrand und sein ethnografisches Interesse bekannt und besitzt für die Region typische Hórreos, traditionelle Kornspeicher der örtlichen Bautypen. Eine besondere Verbindung zwischen Dorf, Küstenfelsen und Meer verkörpern die Algueiras von Loiba. Sie gelten als letzte Erbinnen eines aus der Not entstandenen und vom Meer geprägten Handwerks. Jeden Sommer ernten sie bei Ebbe rötliche Algen (Rotalgen) von den Küstenfelsen bei Pena Furada und warten dabei auf Springtiden während Voll- und Neumond. In dieser Tradition wird die Küste nicht nur als Landschaft, sondern auch als überlieferter Arbeitsraum sichtbar.
Weitere Reiseziele
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