Porto do Son: Hafen, Küste und maritimes Erbe
Unterkünfte in Porto Do Son
Porto do Son tritt mit einer klaren maritimen Seite hervor. Der Fischereihafen liegt im hinteren Teil der Ría Muros und Noia und markiert die maritime Grenze zwischen den Rías Baixas und den Rías Altas. Kleine traditionelle Boote von Porto do Son betreiben Muschelsammeln und Reusenfischerei auf Oktopus. Hafenlage und Küstenarbeit bilden so den konkreten Auftakt des Ortes.
File:2014 Praia de Porto do Son. Galiza-P15.jpg
Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Ergänzend finden Sie die Ortsseiten von Nebra, A Cruz und Portosin.
Küste und Feuchtgebiete
An der Praia das Furnas liegen natürliche Becken, die durch die Erosion von Wind und Wasser im Schiefergestein entstanden sind. Eine barrierearme Promenade ermöglicht es, die Praia das Furnas auf ihrer gesamten Länge zu begehen. Die natürlichen Becken und die Promenade stehen damit an derselben Praia für zwei unterschiedliche Seiten der Küste.
Der Feuchtgebietskomplex von Xuño und Muro ist in das Netzwerk Natura 2000 aufgenommen und in das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) „Complexo Húmido de Corrubedo“ integriert. In der Umgebung der Lagunen von Xuño und Muro gibt es zwei Beobachtungshütten zur Vogelbeobachtung.
Maritimes Erbe
Das Museo Marea ist ein ethnografischer Raum, der sich auf die Ausstellung von Objekten und die Vermittlung von Geschichten der Menschen von Porto do Son sowie der maritimen Kultur anderer Orte an der Ría konzentriert. Das Museum zeigt Ausstellungen über Fischereigeräte, Schiffsunglücke in der Region, die maritimen Berufe der Frauen sowie die Salz- und Konservenindustrie. Das Museo Marea dient auch als Touristeninformationsstelle. Im selben Haus treffen damit Alltagsgeschichten, Gegenstände und regionale maritime Themen zusammen.
Zu den älteren Spuren des Ortes gehört das Castro de Baroña, eine befestigte Siedlung der Eisenzeit. Sie war vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. bewohnt und ist als Kulturgut von besonderem Interesse (BIC) ausgewiesen. Bei einem Rundgang durch die Fischerdörfer Porto do Son und Portosín sind einige ehemalige Salzereien zu sehen, darunter die auf dem Inselchen von Punta Anguieira sowie die der Familien Ferrer und Lestón.
Lokale Produkte und Wege
Auf dem Fischmarkt von Porto do Son spielt Oktopus mit dem Qualitätssiegel „Polbo en Lonxa“ eine wichtige Rolle bei den Auktionen. Das Siegel garantiert die Qualität und Herkunft des Produkts aus einem der sechs Fischmärkte der Ría Muros und Noia.
Porto do Son ist einer von vier Häfen an der Ría, an denen die Variante des Jakobswegs durch die Rías Muros und Noia beginnt. Die Senda litoral verbindet die Küste von Porto do Son von Norden nach Süden auf einer Länge von etwa 30 km. Der Club Náutico de Porto do Son fördert Wassersportaktivitäten, darunter das Sportfischen.
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