Ferrol – maritimes Erbe, Kultur und Küstenwege
Unterkünfte in Ferrol
Ferrol verbindet maritimes Erbe, historische Stadtstrukturen, Kunst im öffentlichen Raum und Wege an der Küste. In der Stadt stehen Schifffahrt und Schiffbau neben Naturgeschichte, Malerei, Wandkunst und einer vorwiegend maritimen lokalen Küche. Diese Mischung tritt in Museen, im Barrio da Magdalena, am Castelo de San Felipe und auf dem Camino Inglés hervor.
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Foto: Lmbuga (Luis Miguel Bugallo Sánchez)l via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Weitere Ziele sind Braño, Melide, Muxía, Teo, Marcelle, Oca De Abaixo, Betanzos und Neda.
Maritimes Erbe
Das Museo Naval befindet sich in einem von Sánchez Bort entworfenen Gebäude des 18. Jahrhunderts, das früher als Kaserne für Strafgefangene diente. Dauerhaft zeigt es historische Schiffsmodelle, Taucheranzüge, Schiffsflaggen, verschiedene Navigations- und Kartografiematerialien sowie Waffen. Das Gebäude und die Ausstellung setzen damit zwei unterschiedliche historische Akzente.
Das Museo de la Construcción Naval, auch Exponav genannt, ist in einer Industriehalle des 18. Jahrhunderts im Gebäude der Herrerías untergebracht. Beide Häuser gehören zur baulichen Geschichte des 18. Jahrhunderts, weisen aber unterschiedliche ursprüngliche Funktionen auf.
Das Museo de Historia Natural erweitert dieses Spektrum um Naturkunde. Es zeigt das Skelett eines 18 Meter langen Finnwals, außerdem einen Riesenkalmar und seltene Haiarten in Konservierungsflüssigkeit. So stehen in Ferrol maritime Exponate und Meerestiere in unterschiedlichen Museumssammlungen nebeneinander.
Stadtbild, Kunst und Feste
Zum Stadtbild gehört das Barrio da Magdalena, ein kunsthistorisches Ensemble und Wahrzeichen der Stadt Ferrol. Geprägt ist es durch eine geometrisch-rationalistische Stadtplanung des 18. Jahrhunderts. Das Arsenal von Ferrol ist ein im 18. Jahrhundert entstandener Komplex aus Wasserbauwerken und Gebäuden, der als einzigartig in Europa gilt.
Mit Las Meninas de Canido kommt ein Kunstprojekt hinzu. Es begann 2008 als künstlerische und engagierte Initiative des örtlichen Malers Eduardo Hermida. An der Veranstaltung wirken nationale und internationale Künstler aus den Bereichen Malerei, Graffiti und Wandmalerei mit. Historische Stadtplanung und diese verschiedenen Kunstformen stehen dabei nebeneinander.
Eine weitere Festtradition ist die Fiesta de las Pepitas, die auf eine mehr als 180-jährige Geschichte zurückblickt. Bei der Noche de las Pepitas ziehen am Abend des 18. März die aus uniformierten Gesangs- und Instrumentalgruppen bestehenden Rondallas durch die Straßen von Ferrol und singen für die Frauen der Stadt. Die Karwoche in Ferrol ist als Fest von internationalem touristischem Interesse anerkannt.
Wege und Ría
Für Bewegung im Stadtraum und an der Küste gibt es unterschiedliche Formen. Die empfohlene Route durch das städtische Kulturerbe von Ferrol kann zu Fuß und in einem Vormittag bewältigt werden. Entlang der Küste von Ferrol sind Wanderungen und Radtouren möglich. Der Camino Inglés beginnt in Ferrol und führt anschließend durch Gemeinden wie Narón, Neda, Fene, Cabanas, Pontedeume und Santiago de Compostela.
Beim Castelo de San Felipe verbinden sich Baugeschichte und Landschaft. Es ist eines der repräsentativsten Beispiele für die großen bastionierten Batterien des 18. Jahrhunderts. Von dort bietet sich ein hervorragender Blick über die Ría.
Kulinarisches Ferrol
Das Barrio da Magdalena gilt als wichtigstes kulinarisches Viertel von Ferrol, besonders im Umfeld der Straßen María und Sol. In der Calle Sol gibt es zahlreiche Lokale mit Tapas und einer vorwiegend maritimen lokalen Küche.
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