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Carral: Archäologie, Wege und Flusslandschaft

Unterkünfte in Carral

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Carral verbindet archäologisches Erbe, Wege durch wechselnde Landschaften und eine lokale Festtradition. Zwischen dem eisenzeitlichen Castro das Travesas, dem Camiño Inglés de Santiago und dem Tal des Río Barcés entsteht ein Reiseziel, dessen Facetten sich besonders gut über konkrete Orte und Routen erschließen. Sie können dabei Kulturgeschichte, Bewegung und Landschaft in unterschiedlichen Formen miteinander verbinden.

File:Rúa de Dabán (Mártir de Carral).001 - A Coruña.jpg File:Rúa de Dabán (Mártir de Carral).001 - A Coruña.jpg Foto: Fernando Losada Rodríguez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Castro das Travesas und die Geschichte von Carral

Das Castro das Travesas ist ein gut erhaltenes eisenzeitliches Siedlungs- und Befestigungsareal mit einer Fläche von mehr als 6 Hektar. Die Anlage besteht aus einem von weiteren Bereichen umgebenen Haupteinfriedungsbereich; jeder dieser Bereiche verfügt über ein System aus Wall und Graben. Dadurch zeigt sich die Struktur des Castros nicht nur als einzelner befestigter Platz, sondern als gegliedertes Areal mit mehreren deutlich beschriebenen Bereichen.

Die Colección Visitable do Castro das Travesas ist in der Casa da Cultura de Carral untergebracht. Sie vermittelt anhand von Originalobjekten aus den jüngsten archäologischen Ausgrabungen die Geschichte des Castro das Travesas und der Gesellschaft, die an dieser archäologischen Stätte lebte.

Routen zwischen Geschichte und Bewegung

Der Roteiro dos Mártires kann zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd zurückgelegt werden. Die Ruta dos Mártires führt auf einer Verbindung aus urbanen und ländlichen Abschnitten vom Denkmal in Carral zum Friedhof von Paleo. Beide Routen verbinden Bewegung mit markanten Punkten der örtlichen Geschichte, unterscheiden sich in ihrer beschriebenen Führung jedoch durch die genannten Ausgangs- und Zielpunkte sowie durch die Mischung der Wegabschnitte.

Auch der Roteiro Mariñán – Costa da Égoa eignet sich zum Wandern, Reiten und Radfahren. Einige Abschnitte im Umfeld der Mühlen sind jedoch für Pferde oder Fahrräder nicht geeignet. In der Nähe dieser Route befindet sich die Capela de San Pedro de Rubieiro, eine Kapelle aus dem 16. Jahrhundert. So treten auf dem Weg Landschaft, historische Bauwerke und die unterschiedliche Eignung einzelner Abschnitte gemeinsam in den Blick.

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Der Río Barcés und der Camiño Inglés

Der Roteiro pola Beira do Rio Barcés verläuft auf einem Fischerpfad unter einem dichten Auwald, der von großen Erlen geprägt ist. Die Route bietet einen Panoramablick über das Barcés-Tal mit einer Mischung aus Äckern und Wiesen entlang des Flusses sowie Waldflächen auf den höher gelegenen Bereichen. Der Wechsel zwischen Flussraum, offenen Nutzflächen und bewaldeten Anhöhen gibt diesem Weg ein klar gegliedertes Landschaftsbild.

Der Camiño Inglés de Santiago verläuft durch Carral; der dortige Streckenabschnitt kann zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike zurückgelegt werden. Damit gehört ein weiterer Weg mit mehreren Fortbewegungsarten zum örtlichen Destinationsbild. Einen saisonalen Akzent setzt die Festa do Pan in Carral, die jedes Jahr ungefähr am 10. Mai stattfindet.

Weitere Reiseziele im Umfeld finden Sie unter Muxía, Granxa, Pontedeume, O Campo de Berdeogas, Extramundi de Abaixo, Corcubión, Merelle und Tarrío.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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