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Cariño: Cabo Ortegal, Wege und Kultur

Unterkünfte in Cariño

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur

In Cariño treffen am Cabo Ortegal Erdgeschichte, Naturschutz und Vogelbeobachtung aufeinander. Der Komplex Cabo Ortegal entstand vor etwa 340 Millionen Jahren während der Kollision der Kontinente Laurentia und Gondwana. Cabo Ortegal gehört zum Natura-2000-Netz und zur Besonderen Schutzzone für die Naturwerte der Costa Ártabra. An den Felsen und in den Lüften können unter anderem die Sturmschwalbe, der Gelbschnabel-Sturmtaucher, die Krähenscharbe und der Basstölpel beobachtet werden. Auch bei der Vogelbeobachtung in Cariño wurden bis zu 18 Möwenarten beobachtet; im Winter können darunter seltene Arten wie die Polarmöwe oder die Eismöwe sein. Für Naturinteressierte verbindet Cariño hier die Erdgeschichte des Cabo Ortegal mit einem Schutzgebiet und einer vielfältigen Vogelbeobachtung. Die genannten Seevögel gehören ebenso zum Bild dieses Küstenraums wie die geologische Entstehung des Komplexes.

File:Cariño. Galiza 202.jpg File:Cariño. Galiza 202.jpg Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wanderrouten

Die Wanderroute Cabo Ortegal ist 4,54 Kilometer lang, weist einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf, ist nicht als Rundweg angelegt und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen werden. Neben dem nicht als Rundweg angelegten Verlauf steht mit Cariño–Figueiroa ein Rundweg um den Monte Masanteo; beide Strecken weisen einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf.

Die Wanderung Cariño–Figueiroa führt als Rundweg rund um den Monte Masanteo, hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad und dauert etwa eine Stunde und 30 Minuten für Hin- und Rückweg.

Die Route Cariño–San Xiao do Trebo–Cabo Ortegal beginnt vor dem Rathaus von Cariño und endet am Cabo Ortegal. Sie ist 4,5 Kilometer lang, verläuft linear, weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf und dauert ungefähr eineinhalb Stunden in eine Richtung. Damit verbindet sie Cariño, San Xiao do Trebo und das Kap in einer durchgehenden Strecke.

Von Miradoiro da Malveira führt eine lineare Route über die Serra da Capelada zu den Aussichtspunkten Mirador de Vixía de Herbeira oder Mirador da Miranda. Sie ist mittelschwer bis anspruchsvoll und dauert etwa drei Stunden in eine Richtung. Eine Route vom Miradoiro da Malveira führt an den Aussichtspunkten Limo auf 380 Metern und Lodeiro auf 390 Metern vorbei und bietet Ausblicke auf die Ría de Cariño-Ortigueira. Mit Mirador de Vixía de Herbeira, Mirador da Miranda, Limo und Lodeiro liegen dabei mehrere benannte Aussichtspunkte auf den beschriebenen Strecken.

Die Route Cariño–Cabo Ortegal kann ab dem Aussichtspunkt Miradoiro da Malveira um eine weitere Stunde verlängert werden. Die Rundstrecke führt über den Monte Faroleiro und das Dorf Vacariza und endet am Aussichtspunkt Punta Gabeira.

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Kultur

Die Kapelle San Xiao do Trebo wurde auf einer antiken römischen Siedlung errichtet. Rund um San Xiao do Trebo besteht eine jahrhundertealte Tradition, die am letzten Samstag im Januar gefeiert wird. Die Zona Vella de Cariño ist als einzigartiges ethnografisches Ensemble des Kulturerbes katalogisiert. Kulturinteressierte sehen in Cariño mit San Xiao do Trebo und der Zona Vella zwei unterschiedliche Schauplätze neben der lokalen Konservenfabrik.

Zur lokalen Kultur gehört außerdem die Fábrica de Conservas La Pureza. Geführte Besichtigungen sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung, vorbehaltlich Verfügbarkeit und bei einer je nach Aktivität festzulegenden Mindestteilnehmerzahl möglich.

Weitere Orte

Weitere Orte sind Braño, Tarrío, Condomiña, Oroso, Touriñán, Valdoviño, Valmaior und Marselle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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