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A Baña: Mühlenwege, Pilgerpfade und Kulturerbe

Unterkünfte in A Baña

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mühlenroute und Wege am Wasser

A Baña verbindet wassernahe Wege, Pilgertraditionen und zahlreiche Zeugnisse regionaler Geschichte. Die Ruta dos Muíños da Baña führt an neun traditionellen galicischen Mühlen vorbei. Ein ausgeschilderter Abschnitt der Vía Mariana Luso Galaica verläuft zwischen Ponte Maceira in Negreira und Trece in A Baña. In A Baña führt diese Route an den Wallfahrtsorten von Seilán und Ordoeste vorbei. Zusammen geben diese Routen A Baña ein Profil, in dem Mühlentradition, Flusslandschaft und religiöse Wegpunkte nebeneinanderstehen.

File:Ordoeste - A Baña - Galicia - España-1.jpg File:Ordoeste - A Baña - Galicia - España-1.jpg Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Routen mit unterschiedlichen Landschaftsbildern

Die Ruta dos Muíños da Baña ist ein 7,5 Kilometer langer Rundweg mittleren Schwierigkeitsgrads am Fluss Faílde. Die Ruta da Ribeira do Tambre ist mit fünf Kilometern kürzer und gilt als einfacher Weg am Flussufer. Sie führt am Eichenbaum von Cancelos vorbei, der als einer der größten Eichenbäume Galiciens gilt. Die Ruta de Santa Mariña endet am Gipfel Santa Mariña; von der Route bietet sich ein 360-Grad-Panorama vom Pico Sacro bis zu den Bergen Pindo und Iroite. Die Route „As rapazas de Xan“ gilt als literarische Route und ist ein 7,5 Kilometer langer Rundweg durch Orte, die Manuel Iglesias Turnes in seinem gleichnamigen Buch beschreibt. Zusätzlich gibt es in A Baña zwei ausgeschilderte, dauerhaft bestehende BTT-Routen. So reichen die Wege von Mühlen und Flussufern bis zu Gipfelpanorama und literarisch geprägten Orten.

Pilgern zwischen Santiago und Muxía

Der Jakobsweg von Santiago nach Muxía über Brandomil führt durch A Baña und ist 86 Kilometer lang. Wer ihm folgt und an den durchquerten Orten Stempel sammelt, kann das Zertifikat „Muxiá“ erhalten.

Kirchen, Pazo und frühe Spuren

Das kulturelle Bild wird von Sakralbauten und historischen Orten über mehrere Jahrhunderte hinweg geprägt. Die Capela de San Salvador da Baña ist neoklassizistisch gestaltet, schlicht dekoriert und könnte im 18. Jahrhundert erbaut worden sein. Die Igrexa de San Mamede de Suevos wurde ab 1767 errichtet und im 19. Jahrhundert mit der Sakristei fertiggestellt. Die Igrexa Parroquial de Santa Baia de Lañas wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut und im 18. Jahrhundert umgebaut. Die Kirche San Cibrán de Barcala besitzt einen freistehenden Glockenturm und liegt in einer von hundertjährigen Eichen umgebenen Eichenlandschaft. Santa María de Ordoeste ist barock und besitzt einen neoklassizistischen Turm. Der Pazo de Leis stammt aus dem 16. Jahrhundert und befindet sich in gutem Erhaltungszustand. In San Xoán da Riba gibt es Petroglyphen in den Dörfern Carballeira und Ferreiros sowie eine Gruppe von Mámoas in Ferreiros.

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Filloa da Pedra im März

Auch die regionale Festkultur gehört zu A Baña. Die Feira-Festa da Filloa da Pedra findet seit 2004 im März in A Baña statt und verbindet Gastronomie, Kultur und Tradition.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Teo, Boaño, Queo De Abaixo, Cariño, Neda, Rúa De Francos, Coristanco und Arzúa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.