Pasarón de la Vera entdecken: Architektur, Natur und Feste

Charakter

Pasarón de la Vera gilt als historischer Übergang zwischen dem Jerte-Tal und La Vera. 1998 wurde Pasarón de la Vera wegen seiner traditionellen Architektur, seiner typischen Winkel und seiner Naturlandschaften als Conjunto de Interés-Artístico anerkannt.

Am Ortseingang liegt die Fuente Cantera. Ihr Umfeld wurde freigeschnitten und ihr Becken gereinigt, um die Quelle besser sichtbar zu machen.

Natur

Die Ruta de Los Boo ist ein 4,4 Kilometer langer Rundweg mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Sie beginnt an der Straße nach Jaraíz neben der Finca Villa Josefa und kann zu Fuß oder zu Pferd begangen werden.

Der Weg führt durch einen dichten Wald aus Eichen, Kastanien, Erdbeerbäumen und Heidekraut. Unterwegs bieten sich Ausblicke auf das Tiétar-Tal, Monfragüe und die Sierra de las Villuercas. Zur geschützten Landschaft der ZEPA Río y Pinares del Tiétar gehört unter anderem die Garganta de Pasarón als einer ihrer Wasserläufe.

Die Route Cerro Peñalba ist ebenfalls ein Rundweg. Sie dauert etwa drei Stunden und 15 Minuten, weist einen mittleren bis mäßigen Schwierigkeitsgrad auf und endet an der Nekropole von Cerro Peñalba.

Bei Rundwegen dienen Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad als unterschiedliche Planungsgrößen: Die Kilometer beschreiben den Umfang, die Einstufung den angegebenen Anspruch. Für die Begehung zu Fuß oder zu Pferd sollten Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Bedingungen der Route prüfen. Die ungefähre Dauer der Route Cerro Peñalba steckt den zeitlichen Rahmen eines Ausflugs ab. Bei Aktivitäten im Freien gehört eine Zeitreserve zur üblichen Vorbereitung. Bei Museen empfiehlt sich zudem die Prüfung aktueller Öffnungszeiten.

Baugeschichte

Der Palacio de los Manrique de Lara ist ein im 16. Jahrhundert errichteter italienischer Renaissancepalast mit fünf Schornsteinen auf dem Dach. Wegen seines privaten Eigentums ist er nicht für regelmäßige Innenbesichtigungen geöffnet. Seine Fassade und Außenbereiche sind jedoch von der Straße und aus dem Ortsumfeld sichtbar.

Die Iglesia de El Salvador wurde 1532 mit einem rechteckigen Grundriss und einer polygonalen Apsis errichtet. Die Torre Parroquial ist das älteste Bauwerk Pasaróns und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Da sie getrennt von der Kirche steht, könnte sie ursprünglich ein militärischer Wachturm gewesen sein.

Das Museo Pecharromán wurde 1996 in den früheren Räumen des Ateliers von Ricardo Pecharromán eingerichtet. Die Ermita de Nuestra Señora de la Blanca wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und ist von einem Olivenhain umgeben.

Feste

San Blas wird in Pasarón am 2. und 3. Februar mit einer Prozession gefeiert, bei der ein gesegneter Zweig getragen wird. Die Romería de la Virgen de la Blanca findet am Ostermontag zu Ehren der Schutzpatronin Nuestra Señora de la Blanca statt und wird ebenfalls mit einer Prozession gefeiert.

Weitere Reiseziele sind Zarza De Granadilla, Miajadas, Ovejuela, Montehermoso, Jaraicejo, Jaraíz De La Vera, Horcajo und La Granja.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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