Avellanar zwischen Waldwegen und traditionellem Ortsbild
Avellanar verbindet die Ruta de las Alquerías mit Nadel-, Kastanien- und Kirschbaumwäldern, traditioneller Volksarchitektur und Spuren der früheren Nutzung des Río Avellanar. Zum Landschaftsbild gehören außerdem der Puente de Avellanar und ein Naturbecken.
Wandern und Radfahren
Die Ruta de las Alquerías ist ein linearer Weg, der am Volvedero de Aldehuela beginnt und am Platz von Pinofranqueado endet. Größtenteils verläuft sie am rechten Ufer des Río Esperabán. Mit 17,1 Kilometern führt die Strecke in einer Richtung über einen Erdweg und kann zu Fuß oder laufend genutzt werden. Der gut hergerichtete Weg ist mit weißen und gelben Markierungsstäben gekennzeichnet.
Am Kilometer 8,6 erreicht die Ruta de las Alquerías den Puente de Avellanar; dieser Punkt liegt in der Mitte der Strecke. Auch die 59 Kilometer lange Strecke Valle del Esperabán - Memorial Pedro Vicente führt an der Brücke vorbei. Sie ist als Rundstrecke für BTT auf Erdwegen angelegt und verläuft an Hängen in einer Höhe von 500 bis 600 Metern. Damit stehen eine lineare Wander- und Laufstrecke sowie eine deutlich längere BTT-Rundstrecke im selben Landschaftsraum nebeneinander.
Ein Spaziergang durch die Nadel-, Kastanien- und Kirschbaumwälder in Avellanar gehört zu den möglichen Aktivitäten. Etwa 2 Kilometer von Avellanar entfernt befindet sich am Puente de Avellanar außerdem ein Naturbecken.
Bei linearen Wander- und Laufwegen gehört die Prüfung der aktuellen Routenbedingungen zur Vorbereitung, weil Start und Ende an verschiedenen Punkten liegen. Für BTT-Rundstrecken sollten Sie die aktuellen Bedingungen der Strecke ebenfalls vor der Fahrt prüfen. Bei schmalen, kurvenreichen Zufahrten lassen sich außerdem aktuelle Transportzeiten vor der Reise kontrollieren. Eine eingeschränkte Mobilfunkabdeckung sollte bei der Reisevorbereitung berücksichtigt und eingeplant werden.
Ortsbild und Anfahrt
Von Pinofranqueado aus ist Avellanar über die Straße CC-156 erreichbar. Nach etwa 7 Kilometern erreicht man die Abzweigung nach Avellanar. Die letzten etwa 2 Kilometer führen über eine schmale, kurvenreiche Straße.
Die engen Straßen von Avellanar sind für Autos nicht zugänglich. Ihr Verlauf war ursprünglich an den damals einzigen Transport mit Tieren angepasst, vor allem an Maultiere, Esel und Burros. In Avellanar gibt es zudem Probleme mit der Mobilfunkabdeckung.
Natur und Geschichte
Der Name Avellanars steht mit einer vermuteten lokalen Häufigkeit von Haselnussbäumen in Verbindung. Die Bewohner wurden als „montesinos“ bezeichnet, weil sie viel Zeit im Gebirge verbrachten und sich um Kirsch-, Kastanien- und Haselnussbäume kümmerten. Die vorhandenen Nadel-, Kastanien- und Kirschbaumwälder greifen diesen Bezug zur Landschaft auf.
Bereiche traditioneller Volksarchitektur von großem Wert sind in Avellanar erhalten. Der Río Avellanar diente früher der Bewässerung der Felder und Obstgärten von Avellanar; diese sind heute weitgehend aufgegeben. So treffen historisch geprägte Spuren des Dorflebens auf die Waldlandschaft und die Wege entlang des Río Esperabán.
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