Oliva De Mérida entdecken
Unterkünfte in Oliva De Mérida
Oliva de Mérida verbindet eine markante Kulturlandschaft mit Spuren von der Vorgeschichte bis zur Ordensgeschichte. Ende des 14. Jahrhunderts errichtete Ordensmeister Lorenzo Suárez de Figueroa die Casa de la Encomienda des Santiagoordens. Ihre Überreste sind im Gelände El Palacio erhalten und machen die Geschichte des Ortes an einem konkreten Platz sichtbar.
Kultur und Geschichte
Auch die beweglichen Kulturgüter der Kirche Purísima Concepción in Oliva de Mérida sind von historisch-künstlerischem Interesse. Ein weiterer wichtiger Fundort ist El Palomar, eine orientaliserende archäologische Fundstätte. Ausgrabungen von 1998 dokumentierten dort eine Werkstatt zur Herstellung von Bronzeobjekten. Zu den erhaltenen beziehungsweise nachgewiesenen Bestandteilen gehören die Reste eines Ofens und einer Auffangwanne zum Fixieren der Formen. Damit stehen an diesem Ort nicht nur fertige Gegenstände, sondern auch Hinweise auf ihre handwerkliche Herstellung im Mittelpunkt.
Zur älteren Geschichte gehören die Felsüberhänge und Höhlen im Gemeindegebiet. Der Felsüberhang Charneca Chica gehört zu einer dokumentierten Gruppe von Felsüberhängen mit schematischer Felsmalerei. Die dortigen Darstellungen werden dem Übergang vom 4. zum 3. Jahrtausend v. Chr. zugerechnet. Die Cueva de la Charneca liegt in der Sierra de la Francisca und weist an ihren Wänden ebenfalls Felsmalereien auf. Am Ende des Neolithikums, zwischen dem 4. und 3. Chr., wurde die Höhle als Ort für Bestattungen und Bestattungsriten genutzt. Bildliche Spuren und die Nutzung als Bestattungsort gehören hier somit zu derselben zeitlich weit zurückreichenden Höhlengeschichte.
Natur und Wege
Die Umgebung von Oliva de Mérida ist von rauem Charakter und ausgeprägtem landschaftlichem Reiz. Diese Landschaft lässt sich auf der Ruta de Peñas Blancas unmittelbar als Wegerlebnis erfassen: Die Strecke ist 18 Kilometer lang, als mittelschwer eingestuft und führt durch Landschaften von hohem historischem und landschaftlichem Interesse. Länge und Schwierigkeitsgrad geben dabei eine konkrete Grundlage für die persönliche Zeit- und Kraftplanung.
Eine weitere Möglichkeit ist die 14,9 Kilometer lange Rundwanderung zur Cueva de la Charneca. Sie beginnt in Oliva de Mérida und endet dort wieder. Im Vergleich zur Ruta de Peñas Blancas ist damit eine kürzere Strecke mit festem Ausgangs- und Endpunkt beschrieben; beide Angaben helfen, die gewünschte Weglänge in die Tagesplanung einzuordnen, ohne die unterschiedlichen Strecken gleichzusetzen.
Das Embalse San Juan, auch Embalse La Garza genannt, ist ein nahe bei Oliva de Mérida gelegener Ort zum Angeln. Dort ist der Cacho die häufigste Fischart. Der doppelte Name ist bei der Einordnung des Gewässers ebenso wichtig wie die konkrete Angelnutzung und die genannte Fischart.
Las Candelas
Las Candelas ist das Patronatsfest in Oliva de Mérida und findet am 2. Februar statt. Wer dieses Fest erleben möchte, kann den Aufenthalt an diesem Datum ausrichten. Bereits am Vorabend gibt es eine Verbena mit einem traditionellen Freudenfeuer.
Bei Las Candelas werden Pantarujas, die böse Geister darstellen, in den Freudenfeuern verbrannt. Gewöhnlich gibt es außerdem Stände mit Speisen und Getränken. Angeboten werden dort gegrillte Chorizos und Pestorejo, also gewürztes und gegrilltes Schweineschnauzen- und Schweineohrfleisch. Festtermin, Feuerbrauch und regionale Speisen bilden so die charakteristischen Bestandteile dieses örtlichen Festes.
Weitere Orte
Weitere Orte sind Alange, Calera De León, Solana De Los Barros, Palomas, Valdecaballeros, La Roca De La Sierra, Táliga und Santa Marta.
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