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La Morera: Kirche, historische Bauwerke und geschützte Natur

Unterkünfte in La Morera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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La Morera verbindet eine markante Mudéjar-Kirche, Zeugnisse ländlicher Baukultur und geschützte Natur im Gemeindegebiet. Die Pfarrkirche San Lorenzo Mártir, die Noria de la Fontanilla, eine Brücke mittelalterlichen Ursprungs und der Olivo de La Tapada stehen dabei für sehr unterschiedliche Facetten des Ortes. Dazu kommen ausgeschilderte Wege durch die Umgebung und botanische Besonderheiten in der Cañada de Sierra Calera.

Kultur und Geschichte

Die Pfarrkirche San Lorenzo Mártir in La Morera hat ein außergewöhnlich großes Presbyterium und ein deutlich kleineres Langhaus. Ihr unvollendeter Turm besitzt Zinnen und einen schlichten Glockenaufsatz; das einfache Portal besteht aus Mauerziegeln in Mudéjar-Ausführung.

Zu den erhaltenen Bauzeugnissen in La Morera gehören Adobe-Bauten, die als von ethnografischem Interesse gelten. Auch die Noria de la Fontanilla gilt als Objekt von ethnografischem Interesse. Eine Noria besteht aus einem Wasserrad und einem Becken und stammt aus dem 19. Jahrhundert. An der Straße nach Santa Marta befindet sich außerdem eine Brücke mittelalterlichen Ursprungs. Ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert stammt ein Bauwerk der Industriearchitektur. Mittelalterliche Verkehrsinfrastruktur, Wassertechnik und Industriearchitektur ergänzen damit die kirchliche Mudéjar-Ausführung um weitere historische Formen.

Natur und Wege

Der Olivo de La Tapada ist in der aktuellen amtlichen Liste der ausgewiesenen singularen Bäume der Extremadura verzeichnet und befindet sich im Gemeindegebiet von La Morera. Er ist ein von der Junta de Extremadura geschützter singularer Baum und liegt innerhalb des Gebiets von gemeinschaftlicher Bedeutung „Sierra de María Andrés“.

Von La Morera aus ist der Olivo de La Tapada über den Camino de los Hitos leicht erreichbar. Der Zugang führt von der Avenida de la Constitución über den Callejón del Corral del Conc und die Calle Barrio de Salvaleón; anschließend verläuft eine Piste ostwärts durch die Olivenhaine. Mehrere ausgeschilderte Wege führen durch die Umgebung und bieten Ausblicke auf das Tal des Ortes sowie auf die umliegenden Sierras und Landschaften.

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In der Cañada de Sierra Calera gibt es eine artenreiche Pflanzengemeinschaft mit mehreren Orchideenarten. Dazu gehören Orchis italica, Ophrys speculum, Orchis collina, Orchis papilionacea und Ophrys lutea. In derselben Cañada de Sierra Calera kommt Astragalus gines-lopezii vor, eine endemische Art, von der in der Region nur zwei bekannte Populationen existieren. Sie ist als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft.

Weitere Orte: La Rabaza, Garbayuela, La Garrovilla, Aceuchal, Valdelacalzada, Valdecaballeros, Puebla De Alcocer, Puebla de Obando.

Anreise und Termine

Die Straßenanreise von Badajoz nach La Morera führt über die N-432 bis zur Kreuzung bei Santa Marta und anschließend über die BA-098. Die Fiesta del Pistacho ist für die erste Oktoberwoche angesetzt. Vor der Anreise empfiehlt sich, den angesetzten Termin der Fiesta del Pistacho nochmals aktuell zu prüfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Badajoz.

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