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La Codosera: Grenzkultur, Río Gévora und historische Orte

Unterkünfte in La Codosera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grenzkultur am Río Gévora

La Codosera verbindet Naturraum, Grenzgeschichte und lebendige Bräuche. Die grenzüberschreitende Verbindung La Codoseras mit Portugal hat eine eigenständige Kultur hervorgebracht, die als „cultura rayana“ bezeichnet wird. Sichtbar wird der Grenzbezug auch an der internationalen Brücke bei El Marco: Sie führt über den Río Abrilongo und verbindet Spanien mit Portugal. Am Río Gévora steht zudem der Molino del Duque, eine vollständig erhaltene Getreidemühle, die 1509 errichtet wurde.

File:Casa consistorial de La Codosera.jpg File:Casa consistorial de La Codosera.jpg Foto: Mentxuwiki via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Flusslandschaft und natürliche Becken

Der obere Río Gévora, der durch La Codosera verläuft, ist als ZEPA ausgewiesen und gehört zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Das Tal rund um La Codosera ist von Olivenhainen, Korkeichen, Steineichen und Weideland geprägt. Die Aue des Río Gévora weist einen bedeutenden Galeriewald aus Eschen, Pappeln und Erlen auf.

Am Río Gévora umfasst der Komplex der natürlichen Becken drei Naturbecken mit unterschiedlichen Wassertiefen. Zu ihm gehören Picknickbereiche, ein Spielplatz, Toiletten, ein Bar-Restaurant, Parkplätze und ein Campingbereich. Der Komplex besteht aus ständig fließendem natürlichem Flusswasser und nicht aus herkömmlich behandelten Schwimmbecken.

Wandern durch die Landschaft

Der Sendero Río Gévora Alto beginnt in La Codosera in der Calle Félix Rodríguez de la Fuente hinter dem Rathaus. Der lineare Wanderweg hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad und misst 4,6 km hin und zurück. Er verläuft am Fluss entlang durch Gemüsegärten, Weideland, Dehesas und wiederaufgeforstete Eichenbestände. Damit führt die Strecke durch verschiedene Landschaftselemente, ohne den Río Gévora als Orientierungspunkt zu verlassen.

Baugeschichte und sakrale Orte

Auch Bauwerke und sakrale Orte gehören zum kulturellen Bild. Die Burgreste stammen aus dem ersten Viertel des 14. Jahrhunderts. Die Kirche weist einen gotisch-renaissancezeitlichen Charakter auf und könnte in den letzten Jahren des 15. oder zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet worden sein. Das Santuario de Chandavila liegt in einer Landschaft mit Kiefern, Kastanien, Steineichen und Eukalyptusbäumen.

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Feste zwischen Spanien und Portugal

Das Tourismusbüro von La Codosera organisiert jedes Jahr am zweiten Märzwochenende die Nachstellung der Ruta del Contrabando. Bei der Nachstellung werden Wege und Pfade genutzt, die Schmuggler in den schwierigen Jahrzehnten nach dem spanischen Bürgerkrieg verwendeten. Dazu gehören Aufführungen einer örtlichen Theatergruppe, die den Alltag der Schmuggler darstellen.

Im Oktober umfasst die Feria Rayana Verkostungen lokaler Erzeugnisse und bringt in La Codosera spanische und portugiesische Unternehmen zusammen. Die Transfrontalen Mykologischen Tage finden im November statt und umfassen Sammelwanderungen, Vorträge, Ausstellungen und die Bestimmung von Arten. Das Desafío Codosera bringt jeden Dezember Sportler aus Spanien und Portugal zu einer Strecke durch Berge, Flüsse und Wege zusammen. Bei der Tradition Correr la Aleluya werden in der Nacht zum Ostersonntag um Mitternacht Glocken und Kuhglocken geläutet.

Weitere Ziele: Táliga, Higuera La Real, Monesterio, Fuentes De León, Los Santos De Maimona, Aljucén, Monterrubio de la Serena, Cabeza Del Buey.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Badajoz.

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