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Campanario zwischen Kulturerbe und Stauseelandschaft

Unterkünfte in Campanario

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kulturerbe zwischen Ort und Landschaft

Campanario zeigt seine Besonderheiten an mehreren konkreten Orten: Der archäologische Komplex La Mata liegt im Gemeindegebiet von Campanario (Badajoz) und ist als Kulturgut von besonderem Interesse in der Kategorie Archäologische Zone geschützt. Das Gebäude von La Mata diente während der postorientalisierenden Epoche als Wohnsitz ländlicher Eliten.

File:Campanario, Guadalest, Alicante, España, 2023-01-21, DD 21.jpg File:Campanario, Guadalest, Alicante, España, 2023-01-21, DD 21.jpg Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Im Zentrum von Campanario liegt die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción. Ihre Frontfassade besitzt einen Glockengiebel, der einen früheren Turm ersetzt. An der Plaza fällt die Casa del Diablo mit ihrer markanten Steinfassade auf. Das Convento de las Clarisas besitzt eine Fassade mit dem Wappen des Franziskanerordens, das die gekreuzten Arme zeigt.

Die Ermita de Nuestra Señora de Piedraescrita wurde 1993 von der Junta de Extremadura zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt. Sie liegt in einem Mesta-Rastplatz etwa 10 Kilometer von Campanario entfernt. Ein umlaufender Portikus und ein barockes, kuppelüberwölbtes Camarín prägen den Bau. Die verehrte Marienstatue Virgen de Piedraescrita wird auf das 13. Jahrhundert datiert.

Mit diesem Ort ist auch die Romería de Piedraescrita verbunden. Das Fest ist als Fest von touristischem Interesse in Extremadura anerkannt und wird am Ostermontag zu Ehren der Virgen de Piedraescrita gefeiert.

Stauseen, Feuchtgebiete und Wassererlebnisse

Das Embalse del Paredón ist ein Mikrohabitat für Wasservögel, Amphibien, Reptilien und Säugetiere. Die Presa del Paredón gehört zum Inventar des historischen und kulturellen Erbes von Extremadura. Sie staut das Wasser des Arroyo del Molar, eines Nebenflusses des Zújar, und besteht aus Quarzit- und Schiefermauerwerk.

Der Stausee Orellana ist bei Vogelbeobachtern beliebt und beherbergt unter anderem Gänsegeier, Steinadler, Schwarzstörche, Fischotter, Dachse und Kreuzkröten. Er gehört zu einem Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung; seine Ufer berühren unter anderem das Gemeindegebiet von Campanario. Die Playa de Campanario ist ein Süßwasserstrand am linken Ufer des Stausees Orellana, an dem Wassersportarten ausgeübt werden können.

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Unterwegs auf dem GR-115

Für aktive Tage führt der GR-115 mit einer Etappe von Castuera nach Campanario durch die regionale Landschaft. Der GR-115 TranSerena ist in vier Etappen aufgeteilt. Die Etappe Campanario–La Haba folgt dem Lauf des Arroyo del Molar und verbindet damit Wanderorientierung mit einem konkreten Gewässerlauf.

Einblicke in das ländliche Leben

Das Museo Arte-Naturaleza y Etnográfico de Campanario zeigt eine didaktische Dauerausstellung über die ländliche Gesellschaft der jüngeren Vergangenheit. Zu sehen sind Werkzeuge aus örtlichen Berufen sowie Kunsthandwerk aus Esparto und Juncia. Besuche im Museum werden nach telefonischer Vereinbarung organisiert.

Anreise nach Campanario

Die Anfahrt nach Campanario führt über die A-5 bis zur Ausfahrt 316, anschließend über die EX-A2 bis zur Ausfahrt 23 und weiter über die EX-104 in Richtung Campanario.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Badajoz.

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