Ortuella: Bergbaugeschichte, Kapellen und Wege
File:Biblioteca Pública Municipal de Ortuella.jpg
Foto: Vanbasten 23 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Ortuella und seine Bergbaugeschichte
Ortuella zeigt seine Besonderheiten dort, wo Umweltbildung, Wege und die Spuren des Bergbaus aufeinandertreffen. Der Standort Peñas Negras von Ekoetxea Meatzaldea in Ortuella ist eine Einrichtung für Umweltinformation, Umweltbildung und Umweltbewusstsein. Mit der Rundroute EZK06 Ortuella-Urioste-Bidegorri kommt ein Weg hinzu, der das Ortszentrum von Ortuella mit Urioste verbindet. Für die Tagesplanung lässt sich der Schwerpunkt daher entweder auf Umweltbildung oder auf eine Verbindung zwischen Ortszentrum und Urioste legen.
Eine weitere Wegbeschreibung liefert die als Rundweg beschriebene, geplante Route „Ortuellako Bira“. Sie war in vier Abschnitte gegliedert und umfasste insgesamt etwas mehr als 22 Kilometer. Die vier Abschnitte und die Gesamtlänge geben eine greifbare Größenordnung für die Etappenplanung. Wer Wege nicht nur nach Länge, sondern auch nach ihrem Bezug zu Orten betrachtet, kann die Verbindung EZK06 und die Ortuellako Bira als zwei unterschiedlich beschriebene Perspektiven auf Ortuella lesen.
Zeugnisse aus Bergbau und Ortsgeschichte
Die Bergbaugeschichte tritt an mehreren konkreten Stellen hervor. Ekoetxea Meatzaldea verfügt über ein Freilichtmuseum mit restaurierten Objekten aus früheren Bergbauanlagen. In Ortuella befindet sich außerdem der Sideritofen vom Typ Apold-Fleisner, der einzige erhaltene Ofen dieses Typs im Baskenland. Im Bergbauviertel La Orconera sind noch einige Häuser aus der Zeit des Bergbaus erhalten. Wer historische Entwicklung über Anlagen, einzelne technische Zeugnisse und Wohnbauten betrachten möchte, findet dafür in Ortuella drei klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.
Auch die Sakralbauten setzen eigene Akzente. Die Ermita de la Magdalena in Nocedal, Ortuella, ist eine neoklassizistische Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das heutige Gebäude der Ermita de Santa María Magdalena stammt aus dem Jahr 1803. Die Ermita de San Bernabé de Urioste ist mit der historischen Junta de los Tres Concejos del Valle de Somorrostro verbunden, die an diesem Ort zusammentrat. Für kulturgeschichtliche Beobachtungen bietet Ortuella damit sowohl eine zeitliche Einordnung über Baustil und Baujahr als auch einen Bezug zu dieser historischen Junta.
Ein weiterer konkreter Bezug ist das Fest zu Ehren von Santa María Magdalena; es findet am 22. Juli statt. Das Datum ergänzt die ortsbezogenen Bau- und Geschichtsthemen um einen festlichen Anlass und schafft einen klaren kalendarischen Bezug für die Reiseplanung.
Kulturziele und Strände in der Umgebung
Über Ortuella hinaus liegen weitere Kulturziele in der Umgebung: Das Museum Torre de Salazar, das Museum Museo Rialia, der Palast Edificio Bidearte und der Palast Casa Cisco befinden sich in der Umgebung von Ortuella. Für einen Tagesplan mit mehreren historischen Blickwinkeln können diese Museen und Paläste als eigenständige Ziele neben den Ortszeugnissen von Ortuella betrachtet werden. Sie erweitern den kulturellen Horizont über einzelne Zeugnisse im Ort hinaus.
Weitere Ortsseiten: Arrigorriaga, Ermua, Areatza, Elantxobe, Arrieta, Gautegiz Arteaga, Urduliz und Balmaseda.
Auch Strände sind in der Umgebung von Ortuella vertreten. Der Strand Playa Areeta, der Strand Ereaga, der Strand Playa Getxo und der Strand Playa La Arena befinden sich in der Umgebung von Ortuella. Damit kommen zu Umweltbildung, Wegen, Bergbauzeugnissen und Sakralbauten vier klar benannte Küstenziele hinzu. Für Sie entsteht so ein breites Beobachtungsfeld: Sie können bei der Reiseplanung historische Orte, Wege und Strände als getrennte Themen ordnen, ohne Ortuella auf nur einen Ausflugstyp zu reduzieren.
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