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S'Amarador: Strand, Dünen und Natur

Unterkünfte in S´amarador

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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S'Amarador verbindet einen 145 Meter langen Strand mit feinem weißem Sand, dichtem Pinienwald und einem Naturraum aus Dünen und Feuchtgebiet. Wer den Aufenthalt nicht auf den Strand beschränken möchte, findet hier auch einen nahezu kreisförmigen Wanderweg durch die Umgebung. Der Strand und der Weg prägen den lokalen Naturbezug; Märkte und Baukultur im übergeordneten Reiseziel Santanyí eröffnen einen eigenen kulturellen Blick.

File:Mallorca Schönste Strände Cala S Amarador (181610355).jpeg File:Mallorca Schönste Strände Cala S Amarador (181610355).jpeg Foto: Dronepicr via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kurzfakten zu S'Amarador

  • Der Strand ist 145 Meter lang und von einem dichten Pinienwald umgeben.
  • Im hinteren Strandbereich liegen ein Dünensystem und ein kleiner See an der Mündung eines Bachs.
  • Ein nahezu kreisförmiger Wanderweg beginnt am Parkplatz Ca sa Muda am Strand und führt durch die Umgebung und das Feuchtgebiet.
  • In Strandnähe gibt es im Bereich S'Amarador einen öffentlichen Parkplatz sowie einen Erholungsbereich mit Toiletten, Tischen und Bänken.

Strand, Dünen und Feuchtgebiet

Der feine weiße Sand und der Pinienwald geben dem Strand seinen klaren Charakter. Dahinter erweitert sich die Landschaft um ein Dünensystem und einen kleinen See an der Mündung eines Bachs. Im Unterlauf des Sturzbaches von S'Amarador liegt außerdem das Feuchtgebiet estanque de s'Amarador. Strand, Dünen und Feuchtgebiet sind damit unterschiedliche Teile des Naturraums, die sich beim Blick auf die Landschaft gemeinsam erschließen.

Die Dünen sind auch durch ihre Pflanzen geprägt: Elymus farctus, Pancratium maritimum und Eryngium maritimum gehören zu den Arten, die den Sand stabilisieren. Diese Vegetation ist ein konkreter Teil des Dünensystems und nicht bloß ein grüner Rahmen für den Strand. Wer sich für die Landschaft interessiert, kann beim Spaziergang deshalb neben Sand und Wasser auch auf den Übergang zwischen Dünenbereich und Feuchtgebiet achten.

Zu Fuß unterwegs und gut orientiert

Die Routenliste des Naturparks Mondragó enthält den Eintrag „Itinerario de S'Amarador“. Der nahezu kreisförmige Weg beginnt am Parkplatz Ca sa Muda am Strand von S'Amarador und verläuft durch die Umgebung und das Feuchtgebiet. Für die eigene Tagesplanung sollten Sie nicht allein aus der nahezu kreisförmigen Form des Weges auf den Zeitbedarf schließen.

Für die Orientierung im Strandbereich gibt es in Strandnähe einen öffentlichen Parkplatz. Dazu kommt ein Erholungsbereich mit öffentlichen Toiletten, Tischen und Bänken. Diese Angaben machen die örtlichen Anlaufpunkte verständlich, ohne den Rundweg und den Bereich für Erholung gleichzusetzen: Der Wanderweg hat seinen benannten Start am Parkplatz Ca sa Muda, während der Erholungsbereich als eigene Einrichtung im Bereich S'Amarador beschrieben ist.

Naturpark Mondragó im übergeordneten Reisegebiet

Mondragó wurde 1992 zum Naturpark erklärt. Das Gebiet ist außerdem ein Gebiet von besonderem Naturinteresse (ANEI) und Teil des Natura-2000-Netzes: als besonderes Schutzgebiet für Vögel (ZEPA) und als besonderes Erhaltungsgebiet (ZEC). Diese Schutzbezeichnungen beziehen sich auf den Naturpark im übergeordneten Reisegebiet, nicht allein auf den Strand von S'Amarador.

Im Naturpark werden ganzjährig kostenlose Führungen nach vorheriger Vereinbarung angeboten. Stimmen Sie die Organisation vorab mit dem Park ab. Für Menschen, die aufgrund körperlicher oder psychischer Einschränkungen keinen Zugang zur Natur haben, kann dort außerdem eine Route mit einem Joëlette-Geländerollstuhl beantragt werden; auch hierfür sollten Sie Verfügbarkeit und Einzelheiten direkt mit dem Park klären. So unterscheiden sich die geführten Besuche und die mögliche Anfrage für eine Joëlette-Route in ihren jeweiligen Bedingungen.

Kultur und Markt im übergeordneten Reiseziel Santanyí

Im übergeordneten Reiseziel Santanyí bildet die Plaça Major das Zentrum des gleichnamigen Orts; dort finden Markt und Feste statt. Der Markt wird das ganze Jahr über mittwochs und samstags abgehalten. Zu seinem Angebot gehören lokale Erzeugnisse wie Sobrassada, Öl und Wein, außerdem Kleidung und handwerkliche Gegenstände. Damit steht im übergeordneten Reisegebiet neben der Natur auch ein wiederkehrender Bezug zu regionalen Produkten und Handwerk.

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Die Pfarrkirche Sant Andreu ist neben dem Rathaus eines der beiden Hauptgebäude an der Plaça Major. Sie wurde aus Santanyí-Stein errichtet und beherbergt eine monumentale barocke Orgel aus dem Dominikanerkloster von Palma. El Roser, Santanyís ehemalige Pfarrkirche, entstand in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik. Während der Pirateneinfälle diente sie der Bevölkerung regelmäßig als Zufluchtsort und wurde deshalb befestigt. Auch La Porta Murada, ein Torturm der Befestigungsmauern aus dem 16. Jahrhundert, gehört zur Baugeschichte Santanyís. In den kleinen Gassen gibt es außerdem mehrere Kunstgalerien und Kunstwerkstätten.

Zu den wiederkehrenden Festterminen zählen das Sant-Antoni-Fest am 17. Januar mit Feuer und Grillfesten am Vorabend sowie einer Tiersegnung, die Fira de Santanyí am dritten Samstag im Oktober und das Patronatsfest Sant Andreu am 30. November. Bei Sant Andreu gehören eine feierliche Messe und während der Festwoche zahlreiche gesellige und kulturelle Aktivitäten zum Programm. Diese Termine geben dem kulturellen Kontext Santanyís einen eigenen Jahresrhythmus.

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Häufige Fragen zu S'Amarador

Wie lang ist der Strand von S'Amarador?

Der Strand ist 145 Meter lang. Er hat feinen weißen Sand und ist von einem dichten Pinienwald umgeben.

Welche Wanderroute gibt es in S'Amarador?

In der Routenliste des Naturparks steht der Eintrag „Itinerario de S'Amarador“. Der nahezu kreisförmige Weg beginnt am Parkplatz Ca sa Muda am Strand und verläuft durch die Umgebung und das Feuchtgebiet.

Wie können Sie an einer Führung im Naturpark Mondragó teilnehmen?

Die kostenlosen Führungen werden ganzjährig nach vorheriger Vereinbarung angeboten. Klären Sie die Organisation direkt mit dem Park ab.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santanyi.