Calonge entdecken: Wege und Geschichte
Unterkünfte in Calonge
Calonge lässt sich über unterschiedliche Spuren kennenlernen: Wanderrouten führen durch den Ort, seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, und die neoromanische Kirche setzt einen markanten architektonischen Akzent. Wenn Sie einen Urlaubsort nicht nur nach einer einzelnen Aktivität auswählen möchten, bieten diese Themen verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Planung.
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Foto: Asurnipal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wandern und Radfahren rund um Calonge
Wanderrouten des Gemeindenetzes von Santanyí führen durch Calonge. Sie wurden für Besucher angelegt; ihre Details können sich ändern. Auch eine Radroute erreicht den Ort: Die Llogarets del Llevant verläuft auf der Ma-4012 bis nach Calonge. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen. Wandern und Radfahren bieten damit zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Reiseplanung, während die Ortsgeschichte einen kulturellen Schwerpunkt setzt.
Geschichte und Architektur in Calonge
Calonge ist seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert. Damals war der Ort Eigentum der Familie Valentí de ses Torres, zu der Bartomeu Valentí, Kanoniker der Seu, gehörte. Diese historische Einordnung gibt dem Ortsnamen einen zeitlichen Hintergrund, ohne die späteren Bauwerke mit derselben Epoche gleichzusetzen: Calonges neoromanische Kirche stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Entworfen wurde sie von Antoni Maria Alcosser.
Auch die Festes de Sant Miquel geben einen konkreten Einblick in das Veranstaltungsprogramm von Calonge im Jahr 2026. Für den 27. September waren die 19. Ausgabe der Sa Fira de Calonge und der 10. Volkslauf gemeinsam vorgesehen. Weitere Programmpunkte waren die Posada de la Bandera mit Umzug am 19. September, ein Humorabend mit Agustín el Casta am 29. September sowie Sant Miquelet, ein Kindertag, und die Gran Verbena «La Noche Baila» am 3. Oktober. Diese Termine beschreiben das Programm des Jahres 2026 und sind keine Aussage über künftige Ausgaben.
Santanyí als übergeordnetes Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Santanyí bildet die Plaça Major das Zentrum der Stadt Santanyí; dort finden Feste und Markt statt. Neben dem Rathaus zählt die Pfarrkirche Sant Andreu zu den beiden Hauptgebäuden am Platz. Sie wurde aus Santanyí-Stein errichtet. Ihr Bau begann am 25. Juli 1786 und dauerte 25 Jahre. In der Kirche befindet sich außerdem eine monumentale barocke Orgel aus dem Dominikanerkloster von Palma. Platz, Kirche und Orgel geben Santanyí einen eigenen kulturellen Schwerpunkt, der vom Ortsprofil Calonges zu unterscheiden ist.
Ein weiterer historischer Ort in Santanyí ist El Roser, die ehemalige Pfarrkirche. Sie entstand in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik. Während der Pirateneinfälle diente sie der Bevölkerung regelmäßig als Zufluchtsort und wurde deshalb befestigt. Die Porta Murada wiederum ist ein Torturm der Befestigungsmauern Santanyís aus dem 16. Jahrhundert. Diese unterschiedlichen Bauzeiten lassen sich als eigener Streifzug durch die Geschichte des übergeordneten Reiseziels betrachten.
Markt und Festkalender in Santanyí
Der Markt von Santanyí findet das ganze Jahr über mittwochs und samstags auf der Plaça Major und in den umliegenden Straßen statt. Angeboten werden lokale Erzeugnisse, Kleidung und handwerkliche Gegenstände; zu den genannten Lebensmitteln gehören Sobrassada, Öl und Wein. Wer sich für regionale Produkte interessiert, findet hier einen anderen Zugang zur Umgebung als über die historischen Bauwerke.
Auch der Festkalender setzt eigene Akzente: Das Sant-Antoni-Fest in Santanyí findet am 17. Januar statt. Dazu gehören eine Tiersegnung sowie traditionelle Feuer und Grillfeste am Vorabend. Die Fira de Santanyí ist für den dritten Samstag im Oktober vorgesehen und hat landwirtschaftlichen, handwerklichen und industriellen Charakter. Das Patronatsfest Sant Andreu fällt auf den 30. November; dazu gehören eine feierliche Messe und gesellige wie kulturelle Aktivitäten während der Festwoche.
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