Villayón: Gipfelblicke, Wasserfälle und Feste

Vom Ortsinneren aus ist die Ruta del Pico Villayón zu Fuß zugänglich. Der Pico de Villayón liegt in der Gemeindehauptstadt Villayón, ist 521 Meter hoch und bietet von seinem Gipfel Panoramablicke bis zum Kantabrischen Meer. Für Reisende, die einen Ort über eine markante Landschaftsform erschließen möchten, verbinden sich hier Gipfelhöhe und weiter Meeresblick.

Für Natur- und Wanderinteressierte stehen in Villayón der Pico de Villayón, die Ruta del Pico Villayón und die Cascadas de Oneta für unterschiedliche Zugänge zum Landschaftsthema. Der Gipfel, der Weg und die Wasserfälle setzen dabei jeweils eigene Akzente. Auch der Fluss Oneta und La Firbia gehören zu den konkret benennbaren Landschaftsmotiven rund um Villayón.

Landschaft und Wege

Die Radroute Villayón–Oneta liegt im Parque Histórico del Navia.

Die Route zu den Oneta-Wasserfällen kann ganzjährig begangen werden und hat eine geschätzte maximale Dauer von drei Stunden. Sie führt an der Eremitage Santa María de Oneta vorbei und an den Überresten der alten Mühle Abajo. Die alte Mühle Abajo nutzte einst die Wasserkraft zum Mahlen von Getreide. Damit treffen auf derselben Route ein Wasserfallziel, ein religiöses Bauwerk und die Spuren des früheren Getreidemahlens zusammen.

Die Route verbindet damit Naturmotive mit sichtbaren Spuren früherer Nutzung. Die Eremitage Santa María de Oneta und die alte Mühle Abajo stehen neben dem Wasserfall nicht für dasselbe Thema, sondern für zwei eigenständige kulturelle Bezugspunkte. Gerade diese Verbindung aus Wasser, Bauwerk und historischer Mühle gibt dem Weg eine vielschichtige thematische Ausrichtung.

Natur

Das Naturdenkmal Cascadas de Oneta umfasst drei Wasserfälle, die auf wenigen Metern gestaffelt liegen. Die permanenten Wasserfälle der Cascadas de Oneta liegen in üppiger Vegetation an einem Abschnitt, an dem sich der Fluss Oneta dem Dorf Oneta nähert. Der erste Wasserfall La Firbia hat einen Fall von etwa 15 Metern.

Für Naturinteressierte bilden die Cascadas de Oneta, der Fluss Oneta und La Firbia einen eigenen Schwerpunkt unter den Villayóner Landschaftsthemen. Die gestaffelten Wasserfälle, die üppige Vegetation und der genannte einzelne Wasserfall gehören dabei zu unterschiedlichen Facetten desselben Naturmotivs. So erhält die Landschaft neben dem Pico de Villayón eine zweite klar erkennbare Ausprägung.

Kultur und lokale Termine

Das Centro de Interpretación de los Paisajes Protegidos de Montaña hat einen seiner beiden Standorte in Villayón. Es befasst sich mit der Bedeutung des Paisaje Protegido de las Sierras de Carondio y Valledor sowie mit den kulturellen, archäologischen, ethnografischen und natürlichen Elementen und Ressourcen im Umfeld des Schutzgebiets.

Die Iglesia de San Pedro gehört zu den religiösen Sehenswürdigkeiten in Villayón. Zu den traditionellen Sportarten in Villayón gehört Bolo Celta. Mit Kirche und Sportbezeichnung treten zwei unterschiedliche kulturelle Facetten des Ortes hervor.

Am 31. Oktober findet in Villayón die Feria de Todos los Santos statt. Sie umfasst Vieh, Kunsthandwerk sowie landwirtschaftliche und lebensmittelbezogene Produkte. Am 11. November findet in Villayón die Feria de San Martín statt; sie konzentriert sich auf Schweinevieh.

Die kulturelle Seite Villayóns reicht damit vom Centro de Interpretación de los Paisajes Protegidos de Montaña über die Iglesia de San Pedro bis zu Bolo Celta und den beiden Ferias. Für Kulturinteressierte liegen hier unterschiedliche Themen nebeneinander: geschützte Landschaften, religiöses Erbe, traditionelle Sportbezeichnungen sowie Vieh, Handwerk und regionale Erzeugnisse. Die Termine im Oktober und November ergänzen diese örtlichen Kulturthemen um zwei klar benannte Anlässe.

Weitere Orte

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