Vigaña: Archäologie, Berglandschaft und Wege in Asturien

Vigaña liegt auf etwa 650 m Höhe an den Ausläufern der Sierra de Arcéu. Von hier eröffnen sich Ausblicke auf das Tal des Pigüeña und die Berge von Belmonte; zugleich bewahrt der Ort gut erhaltene ländliche Casonas. Vigaña ist über eine lokale Straße erreichbar, die bei Las Llamas von der AS-227 ansteigt. Für die erste Orientierung verbindet Vigaña damit eine höhengelegene Dorflage mit Berglandschaft und gut greifbaren historischen Spuren.

Archäologische Zeugnisse rund um San Pedro

Die Nekropole von San Pedro de Vigaña ist ein Grabhügelfriedhof mit Plattengräbern. Sie wurde in zwei Parzellen ausgegraben: El Val.le mit 9 und Entelailesia mit 54 Bestattungen. Das älteste Grab der Nekropole stammt aus dem 7. Jahrhundert n. Chr. und enthielt ein Schwert, ein Messer, Schnallen, Nägel und einen Feuerstein. Ein Grabinventar aus der Nekropole der Kirche San Pedro de Vigaña gehört zur Dauerausstellung des Archäologischen Museums Asturiens. Die Grabhügelnekropole von San Pedro de Vigaña ist außerdem in das Inventar des Kulturerbes des Fürstentums Asturien (IPCA) aufgenommen.

Auch die ältere Siedlungsgeschichte ist in Vigaña mit konkreten Orten verbunden. Der Castro de Vigaña weist Datierungen vom 6. Jahrhundert v. bis zum 1. Jahrhundert n. auf und ist eine bedeutende Ausprägung der Castro-Kultur. Das archäologische Gebiet Las Corvas umfasst etwa 6.000 Jahre alte neolithische Herdstellen. Es wurde als erste im Freien gelegene Siedlung dieser Epoche identifiziert, die in Asturien gefunden wurde. Die beiden Orte stehen damit für unterschiedliche Abschnitte der Siedlungsgeschichte Vigañas.

Wanderwege und eine Radroute

Die Ruta de la Braña de Estopiellu (PR.AS-201) beginnt in Vigaña, führt durch das Dorf und steigt zur Kirche San Pedro hinauf. In weniger als 40 Minuten erreicht die Route die Hochweide L’Estoupiel.lu, wo sich für die Viehnutzung bestimmte Hütten befinden. Von der Hochweide kann sie nach Norden verlängert werden, um an die Ruta Vaqueira (PR.AS-145) anzuschließen. Für Ihre Tagesplanung ergibt sich daraus eine Wanderung, die im Ort startet, die Kirche einbezieht und anschließend eine Fortsetzung über die Hochweide erlaubt. Der Aufstieg zur Kirche und der Weg zur Hochweide liegen damit in derselben beschriebenen Route, bevor die nördliche Verlängerung anschließt.

Eine zweite Perspektive eröffnet die eintägige, 46 km lange Rundroute Ruta de la Escanda. Camín Real de la Mesa. Sie führt durch Vigaña und ist für Fahrräder aller Art geeignet. Die Länge und der eintägige Charakter geben ihr einen klaren Rahmen für die Planung.

Weitere Orte im Zielgebiet

Wenn Sie Ihre Reise mit weiteren Orten im selben Zielgebiet verbinden möchten, finden Sie hier außerdem Alvariza, Cutiellos und Belmonte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belmonte De Miranda.

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