Abantro: Steinhäuser, Stausee und Landschaft im Parque Natural de Redes
Abantro liegt im Parque Natural de Redes oberhalb des Tanes-Stausees. Die Häuser staffeln sich an einem steilen Hang auf etwa 540 Metern Höhe, während sich der Fluss Nalón im grünen Landschaftsbild bei Abantro dahinschlängelt. So treffen in dem Ort eine markante Hanglage, Wasserlandschaft und die ruhige Atmosphäre des Naturparks unmittelbar aufeinander.
Traditionelles Ortsbild mit asturischem Charakter
Das Ortsbild von Abantro wird von traditioneller asturischer Architektur geprägt. Die meisten Gebäude verbinden Stein und Holz; dazu kommen viele hundertjährige Hórreos und Paneras, die dem Ort ein deutlich ländliches Gepräge geben. Auch eindrucksvolle Steinhäuser mit sorgfältiger Steinmetzarbeit gehören zum Erscheinungsbild. Wer sich für regionale Bauformen interessiert, findet hier daher mehrere Facetten asturischer Dorfarchitektur auf engem Raum.
Zur Orientierung vor Ort gehören die steilen Straßen von Abantro ebenso wie die Lage an der Straße AS-17. Die Hanglage ist damit nicht nur ein Landschaftsmerkmal, sondern auch ein konkreter Bestandteil des Ortsbildes. Für Ihre persönliche Planung kann es sinnvoll sein, die Wege und Höhenunterschiede als Teil des Aufenthalts bewusst mitzudenken.
Kultur zwischen Tanes und dem Stausee
Ein bedeutendes Kulturdenkmal der Umgebung ist die Kirche Santa María de Tanes. Sie ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt. Der Bau der Kirche Santa María de Tanes wurde Mitte des 16. Jahrhunderts veranlasst. Ebenfalls am Rand des Tanes-Stausees steht die Colegiata de Santa María la Real de Tanes. Zusammen mit der Landschaft entsteht so ein Ausflugsrahmen, in dem religiöse Baugeschichte und die Lage am Wasser nebeneinander wahrgenommen werden können.
Abantro gehört zusammen mit Tanes und Prieres zur Tercia de Tanes. Außerdem bilden Tanes, Prieres und Abantro eine Route. Diese beiden Beziehungen verbinden den Ort mit den benachbarten Namen, ohne dass Abantro nur als einzelner Aussichtspunkt oder isoliertes Dorf betrachtet werden muss.
Lokale Themen und Wege im Naturpark
Eine Glocke in Abantro dient dem Ruf zum „conceyu“. Der Ausdruck gehört damit zu einem konkret sichtbaren Merkmal des Ortes. Im Museo de la Apicultura in Tañes werden der Lebenszyklus der Bienen, die Imkerei und die Gewinnung von Honig erklärt. Das Museum ergänzt die Bau- und Ortsgeschichte um ein Thema, das eng mit ländlicher Arbeit und der Verarbeitung eines regional geprägten Naturprodukts verbunden ist.
Für Wanderinteressen bietet der Parque Natural de Redes ein Netz ausgeschilderter Wanderwege. Die Senda Coballes–La Trapa ist eine 10,5 Kilometer lange Rundwanderung. Damit lassen sich unterschiedliche Formen der Bewegung und Orientierung verbinden: ein Spaziergang durch das von Stein und Holz geprägte Ortsbild, die Beschäftigung mit Kultur und Imkerei oder eine längere Wanderung auf einer ausgewiesenen Strecke.
Welcher Aufenthalt zu Abantro passt
Bei der Entscheidung für ein Hotel oder eine andere Unterkunft für einen Aufenthalt in Abantro können Sie deshalb verschiedene Interessen gegeneinander abwägen. Das Ortsbild mit Steinhäusern, Hórreos und Paneras spricht für eine Reise mit kulturellem und architektonischem Schwerpunkt. Der Tanes-Stausee, der Nalón und die Lage im Parque Natural de Redes rücken die Landschaft in den Vordergrund. Wer gern wandert, kann zusätzlich das ausgeschilderte Wegenetz und die 10,5 Kilometer lange Rundwanderung in die eigene Planung einbeziehen. Die steilen Straßen und die Hanglage bleiben dabei konkrete Merkmale, die Sie bei der Gestaltung Ihrer Tage berücksichtigen können.
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