Soto De Ribera: Flussufer, Baugeschichte und Kulturerbe

Soto De Ribera zwischen Siedlung und moderner Architektur

Ein markanter Ausgangspunkt für Soto De Ribera ist das Poblado de Soto'l Rei. Es entstand seit Beginn der 1960er Jahre in mehreren Bauphasen und besteht aus aneinandergebauten Einfamilienhäusern sowie großzügigen gemeinschaftlich genutzten Freiflächen. Von der öffentlichen Straße aus kann das Poblado besichtigt werden.

Das Poblado de Soto'l Rei entstand im Umfeld der Wärmekraftanlage Soto de Ribera. Die Anlage zählt zu den bedeutendsten Beispielen moderner Architektur in Asturien. An ihrer Planung wirkten der Ingenieur Carlos Fernández Casado und der Architekt Ignacio Álvarez Castelao mit. So stehen in Soto Ribera Siedlungsbau und Industriearchitektur in einem gemeinsamen historischen Zusammenhang.

Für die Anreiseorientierung gibt es in Soto de Rey einen Bahnhof mit Angeboten für Reisende sowie Informationen zu Ankunfts- und Abfahrtszeiten und den Leistungen auf dem Bahnhofsgelände.

Route am Río Nalón

Die Route von Olloniego nach Soto de Rey endet in Soto Rei beziehungsweise Soto de Rey. Der Río Nalón bildet dabei ihre zentrale Achse, während die Strecke durch eine artenreiche Naturumgebung führt. Vor dem Rückweg können Besucher dort die Wärmekraftanlage Soto Ribera betrachten. Am Uferabschnitt des Río Nalón wachsen Erlen, Ahornbäume und Pappeln; außerdem lassen sich dort Stockenten, Teichhühner und Blässhühner beobachten.

Burgruine, Kirche und historische Brücke

Das Castillo de Soto, auch Castillo de Doña Urraca genannt, ist eine mittelalterliche Burgruine in Soto Rei und gilt als ältester Bau im Concejo Ribera de Arriba. Erhalten sind Teile einer Mauer und ein großes rundbogiges Portal mit kunstvoll behauenen Keilsteinen. Das Mauerwerk besteht aus Kalkstein und Sandstein. Mehrere rechteckige Fenster mit geraden Stürzen, ein kleines rundbogiges Fenster sowie ein rundbogiges Portal mit behauenen Keilsteinen gehören zu den sichtbaren Bauelementen.

Die Iglesia de San Saturnino in Soto Ribera gehört zum Inventario del Patrimonio Cultural de Asturias und stammt aus dem Jahr 1931. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, der Chor ist flach geschlossen. Die Kirche wird weiterhin religiös genutzt und dient als Pfarrkirche.

Mit der Puente de Soto besitzt Soto Ribera außerdem eine historische Steinbrücke über den Río Caudal. Sie wurde 1808 errichtet. Ein Herrenhaus in Soto Ribera besitzt einen markanten eisernen Aussichtserker auf einer steinernen Konsole, der von zwei Balkonen flankiert wird. Ein Herrenhaus in Soto Ribera entstand Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen aus Kuba zurückgekehrten Auswanderer.

Architektonische Spuren in Soto Ribera

In Soto Ribera befindet sich ein landwirtschaftlich geprägtes architektonisches Ensemble mit einem Wohnhaus, einer dem heiligen Josef geweihten Kapelle, mehreren Ställen, einer Mosterei und zwei Getreidespeichern. Der kleine Glockenturm der Kapelle in Soto Ribera besteht aus einer schmiedeeisernen, offenen oktogonalen Kuppel, die von vier Säulen getragen wird. Eine kleine rechteckige Kapelle in Soto Ribera wurde Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet.

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