Sanzo zwischen Waldwegen und ländlicher Geschichte

Sanzo zwischen Waldwegen und ländlicher Geschichte

Sanzo bewahrt Teile seiner traditionellen ländlichen Struktur und verbindet historische Orte mit einer Route durch Wald und mit freien Ausblicken ins Tal. In Sanzo befinden sich die Tumulusnekropole „Necrópolis Tumular de El Coto“ und die römische Bergbaustätte „Minería Romana de Penafurada“. Von Sanzo aus gibt es außerdem freie Ausblicke ins Tal.

A Paicega und der Blick auf den Navia

A Paicega ist eine ehemalige Arbeitersiedlung aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie wurde zur Unterbringung der Arbeiter beim Bau des Stausees von Grandas de Salime errichtet. In A Paicega sind ehemalige Baracken, die als Wohnungen hergerichtet wurden, die der Virgen de La Luz geweihte Kirche und Reste der Seilbahn erhalten. Im unteren Teil von A Paicega liegt der Mirador de A Paicega. Von dort bietet sich ein weiter Blick auf den Canyon des Flusses Navia und die ihn umgebende Berglandschaft.

Im Jahr 2025 wurde ein 1.320 Meter langer Wegabschnitt zwischen Sanzo und A Paicega instand gesetzt. Er ermöglicht den Zugang zum Aussichtspunkt am Stausee. Von Sanzo aus verläuft die Route auf einer ebenen, gut erhaltenen Piste bis zur ehemaligen Arbeitersiedlung A Paicega. Der Anstieg auf der Route nach Sanzo führt durch einen dichten Kastanien- und Birkenwald. Die 7,82 Kilometer umfassen den Hin- und Rückweg. Für die Tagesplanung bleibt damit die Verbindung zwischen Pezós/Pesoz, Sanzo und der ehemaligen Arbeitersiedlung im Blick. Ab Sanzo folgen Sie zunächst der ebenen, gut erhaltenen Piste; der Anstieg führt anschließend durch den dichten Kastanien- und Birkenwald. Beide Abschnitte gehören zur Route.

Die Route PR-AS 169

Die Route PR-AS 169 ist 7,82 km lang und der Kategorie „Familias“ zugeordnet. Sie ist als Hin- und Rückweg von Pezós/Pesoz nach A Paicega angelegt. Die Route verbindet Pezós/Pesoz mit der ehemaligen Arbeitersiedlung A Paicega; auf ihr führt ein Abschnitt über eine wenig befahrene Lokalstraße zum Dorf Sanzo. So erscheinen Sanzo und A Paicega innerhalb eines Wegverlaufs, der Wald, ländliche Siedlungsstruktur und die Landschaft am Navia miteinander verbindet.

Kapelle und gelebte Tradition

In Sanzo steht die Capilla de San Juan Bautista, eine Kapelle des 18. Jahrhunderts im volkstümlichen Stil. Sie besitzt einen rechteckigen Grundriss, einen flach abschließenden Chor und einen quadratischen Altarraum. Zur Anlage gehören außerdem ein hölzernes Portalvorhaus sowie ein Glockengiebel mit Rundbogen und Zieraufsätzen. Der Zugang zur Capilla de San Juan Bautista ist als einfach eingestuft.

Eine besondere Tradition ist die Quema dos Antroiros. Sie wird in Sanzo am Faschingsdienstag begangen. Dabei fertigen die Einwohner zwei große Figuren aus Stroh, alter Kleidung und alten Schuhen an und verbrennen sie.

Neben Sanzo können Sie auch Argul als weiteres Ziel in Spanien entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesoz.

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