Tereñes zwischen Dinosaurierklippen und Küstenwegen
Dinosaurierspuren an der Küste
Tereñes zählt zu den bedeutendsten jurassischen Fundstätten von Ribadesella. Auf den Küstenklippen sind verschiedene fossile Spuren zu sehen, darunter vier parallele Spuren von Ornithopoden, eine Spur eines Theropoden und die markante Spur eines Stegosauriers mit erhaltenen Hand- und Fußabdrücken.
Der Weg zur Fundstätte beginnt an der Vierwegekreuzung im oberen Teil des Dorfes. Von dort führt ein Weg an einer Erläuterungstafel hinab zu den Klippen. Die Fundstätte ist in den Klippen von Tereñes von der Regierung des Fürstentums Asturien ausgeschildert und als Naturdenkmal geschützt. Der Zugang zu den Dinosaurierklippen ist ausschließlich bei Ebbe möglich. Für die Orientierung vor Ort gehören daher der obere Dorfteil, die Tafel und der Gezeitenstand unmittelbar zusammen.
Geologie zwischen Tereñes und dem Leuchtturm
Der geologische Abschnitt Tereñes–El Faro an der Costa de los Dinosaurios gilt als außergewöhnlicher Ort, um die verschiedenen Paläoumwelten zu beobachten, die sich während des Jura in Asturien entwickelten. An den Klippen zwischen Tereñes und dem Leuchtturm von Ribadesella treten die Vega-, Tereñes- und Lastres-Formationen des Oberjuras zutage. Wer sich für die Entstehung der asturischen Küstenlandschaft interessiert, findet hier also nicht nur einzelne Spuren, sondern auch deutlich benannte geologische Formationen in ihrem Küstenzusammenhang.
Zu diesem Landschaftsbild gehört der Faro de Tereñes, ein 1861 errichteter Aussichtsturm auf dem Monte Somos. Die Klippen von Tereñes bieten Ausblicke auf das Meer sowie auf die Gebirgszüge Escapa und El Sueve.
Unterwegs auf der Route Entreplayas
Die Route Entreplayas verläuft zwischen den Stränden Santa Marina und Vega vollständig im Gemeindegebiet von Ribadesella. Auf der Leuchtturmstraße führt sie bergauf in Richtung Tereñes, durchquert das Dorf und setzt sich in Richtung Abéu fort. Nach Abéu folgt die Route einer unbefestigten Piste und führt bergab in Richtung Playa de Vega. Tereñes liegt damit an einem Verlauf, der Küstenorte, Dorfpassage und unterschiedliche Wegabschnitte miteinander verbindet, ohne über den genannten Gemeindebereich hinauszuführen.
Auch die Gravel-Radroute von Ribadesella nach Villaviciosa führt bergauf zum Erholungsgebiet am Faro de Tereñes. Der Leuchtturm und der Monte Somos erscheinen dadurch sowohl im Zusammenhang mit der Küstenlandschaft als auch als Zielpunkt einer überregional verlaufenden Radroute. Im örtlichen Festkalender steht die Fiesta de La Santina: Sie ist das Patronatsfest von Tereñes zu Ehren der Virgen de Las Nieves.
Vom Zentrum Ribadesellas führt die Anfahrt zur Dinosaurier-Fundstätte über die N-632 in Richtung Oviedo. Anschließend folgen die ausgeschilderten Abzweigungen nach Tereñes; der letzte Abschnitt beginnt zu Fuß ab dem oberen Dorfteil. So lässt sich der Besuch der Klippen mit der Orientierung über Ribadesella, die Zufahrt ins Dorf und dem anschließenden Weg zur Küste verbinden.
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