Obaya: Wanderwege, Mühlen und Feste in Amandi
Im Jahr 2025 führte der Kurs des Trail San Xuan d’Amandi auf seiner Strecke zwischen Llavares und Peruyeru durch Obaya. Seine Länge betrug ungefähr acht Kilometer. Bei Kilometer 3,5 gab es 2025 in Obaya eine Verpflegungsstation mit ausschließlich flüssiger Verpflegung.
Wandern
Die zweite Ausgabe des Trail San Xuan d’Amandi führte 2026 über eine Strecke von acht Kilometern durch La Roza, Llavares, Obaya, Bozanes und Peruyeru. Eine weitere Wanderroute beginnt in Villaviciosa und führt über Amandi, Fuente de San Juan, die Kapelle San Antonio, Llavares und Obaya bis zur Quelle Fuente Los Caños. Diese Route ist als Hin- und Rückweg angelegt. Die Wegstrecke umfasst 7,82 Meilen. Ihre Schwierigkeit ist als leicht eingestuft.
Auf dem Verlauf ab Villaviciosa sind die Stationen in dieser Folge genannt: Zuerst werden Amandi und Fuente de San Juan erreicht, danach die Kapelle San Antonio und Llavares. Über Obaya führt die Strecke weiter bis zur Fuente Los Caños. Die Kennzeichnung als Hin- und Rückweg beschreibt dabei den gesamten Wegverlauf mit einer Länge von 7,82 Meilen; die Einstufung als leicht gehört ebenfalls zu den Angaben dieser Route.
Mühlen und Kirchen
Die P.R. AS-137 Ruta de los Molinos del Río Profundu umfasst einen sieben Kilometer langen Flusskorridor. Dieser Korridor ist bewaldet. Zu ihm gehören die Ruinen von mehr als zwanzig alten Wassermühlen. Der Molín de Obaya befindet sich im Weiler Obaya in Amandi, Villaviciosa. Die Mühle liegt an einem Fluss neben einem Wasserfall. Von Obaya aus wird dieser Wasserfall über eine ansteigende Gasse nach einigen hundert Metern erreicht. Im Jahr 2010 gehörte der Molín de Obaya zu den wenigen noch funktionierenden Wassermühlen in Asturien.
Die nahe gelegene Ermita de San Martín de Ternín bewahrt ein mittelalterliches Taufbecken. In der Kirche ist außerdem ein spitzbogiger Triumphbogen erhalten. Die Ermita ist eine romanische Kirche. Sie steht auf einer Anhöhe mit Panoramablick über Teile von Villaviciosa. Nach jahrelangem Verfall wurde die Kirche in den 1980er Jahren restauriert.
Geschichte und Feste
Historisch waren Obaya und Ternín durch eine gemeinschaftliche Tradition verbunden. Im Rahmen dieser Tradition wurde jährlich eine gemeinsame Espicha gefeiert. Für den 23. Juni 2026 sah das Programm des San Xuan d’Amandi um Mitternacht ein traditionelles Hoguera de San Xuan d’Amandi vor. Als Teil dieses Programms war eine Aufführung der Danza de San Xuan d’Amandi durch die Grupo Folklórico Villaviciosa (Aires de Asturias) vorgesehen. Nach der zweiten Ausgabe des Trail San Xuan d’Amandi im Jahr 2026 versammelten sich Teilnehmende und Anwohner auf dem Festplatz von Amandi zu einem traditionellen Johannisfeuer.
Ortsbezug
Rural Obaya II befindet sich an der Adresse Obaya 18 in Amandi. Die postalische Ortschaft ist Obaya.
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