Cimadevilla: Römische Thermen, historische Häuser und Park
Unterkünfte in Cimadevilla
Cimadevilla vereint römische Bäder, historische Häuser, einen Luftschutzbunker, Kunst im öffentlichen Raum und den öffentlichen Park auf dem Cerro de Santa Catalina.
Kultur
Ein weiteres Ziel im selben übergeordneten Reisegebiet ist Gijón.
Das Museo de las Termas Romanas de Campo Valdés ist ein küstennahes Museum am Ort der Ausgrabung im Herzen der antiken Stadt von Gijón. Es präsentiert einen römischen Badekomplex, der im späten 1. oder frühen 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde und mehrere Bauphasen aufweist. Ein Steg im Museum bildet den ursprünglichen pompejanischen Rundgang nach und ermöglicht den Blick auf die originalen Räume der Bäder. Fundort, Baugeschichte und erhaltene Räume liegen damit in einem gemeinsamen musealen Zusammenhang.
Im Museo Casa Natal de Jovellanos werden neben Jovellanos’ Mobiliar und persönlichen Gegenständen einige Gemälde aus seiner Kunstsammlung ausgestellt. Das Herrenhaus der Jove-Lavandera im Viertel Cimavilla ist eines der ältesten repräsentativen Gebäude von Gijón; dort wurde Gaspar Melchor de Jovellanos geboren und hielt sich über längere Zeit auf. Eine Kapelle wurde ursprünglich im 17. Jahrhundert errichtet und 1938 wiederaufgebaut.
Seit 2020 beherbergt die Casa Paquet das Tourismusbüro von Gijón/Xixón, Infogijón. In den wichtigsten Innenräumen sind Buntglasfenster, Türen, Stuck- und Zierprofile, Wandbespannungen und Bodenbeläge erhalten. Die Innenausstattung reicht damit von farbigem Glas und gestalteten Türen bis zu dekorativen Oberflächen an Wänden und Böden.
Neben dem Erdgeschoss der Casa Paquet in der Calle de Claudio Alvargonzález befindet sich der Eingang zum Luftschutzbunker von Cimavilla. Unter den Luftschutzbunkern, deren Herrichtung zwischen 1936 und 1937 versucht wurde, war der von Cimavilla der aufwendigste und größte; er konnte 1.200 Menschen aufnehmen. Der Bunker gehört damit zu den historischen Erinnerungsorten, die eng mit der baulichen Geschichte des Viertels verbunden sind.
Stadtbild
Der Cerro de Santa Catalina ist ein öffentlicher Park mit Bereichen für Kindererholung und zum Verweilen. Zugleich ist der Cerro ein Hügel mit einem natürlichen Aussichtspunkt. Auf dem Cerro de Santa Catalina am Rand der Halbinsel Cimavilla wurde das Werk „Elogio del Horizonte“ von Eduardo Chillida am 9. Juni 1990 eingeweiht.
La Fontica ist eine kleine natürliche Quelle und der älteste öffentliche Brunnen der Stadt. Im Stadtbild steht sie neben dem Park, dem Aussichtspunkt und dem Werk von Chillida als eigenständiger historischer Ort.
In den Straßen zwischen dem Strand von San Lorenzo und dem Sporthafen von Gijón finden sich römische Überreste, palastartige Häuser und ehemalige Fischerhäuser. So begegnen sich dort Spuren der römischen Vergangenheit, repräsentative Gebäude und die historische Wohnarchitektur früherer Fischer.
Eine Tourismusbroschüre zu Cimavilla kann online eingesehen oder bei Infogijón angefordert werden.
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