Cecos zwischen Flusswegen und Kulturerbe
Kirche, Brücke und Ortsgeschichte
Im Zentrum von Cecos steht die heutige Kirche Santa Maria de Cecos; sie stammt aus dem Jahr 1681. Das Interpretationszentrum der Senda del Oro befindet sich in einem Geschoss des Centro Turístico de Cecos. Über den Fluss Ibias führt eine alte Brücke aus der Römerzeit, über die Cecos erreichbar ist. In Cecos befindet sich außerdem eine Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert. So liegen im Ort sakrale Baugeschichte, ein thematischer Weg und ein historischer Flussübergang eng nebeneinander.
Naturpark und bewaldete Hänge
Cecos ist Teil des 567 km² großen Naturparks Narcea, Degaña e Ibias, der zum Netzwerk Natura 2000 gehört und von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt ist. Nordwestlich von Cecos liegt El Castelo auf einem bewaldeten Hangvorsprung über dem Fluss Ibias auf 326 m Höhe. Im Südosten wird der Ort durch den Bach El Castelo begrenzt. Als überliefert gilt, dass nahe dem Jahr 900 bereits ein Kloster gleichen Namens wie Santa Maria de Cecos bestand.
Wege am Ibias und am Cavo
Der Spazierweg Cecos–San Antolín verläuft am Fluss Ibias entlang, führt an einem kleinen Weinbaugebiet vorbei und bietet den Blick auf Reste römischer Goldabbau-Ausgrabungen. Durch dichte Erlen-, Ahorn- und Eschenvegetation erreicht der Weg die eindrucksvolle Schlucht des Flusses Cavo nahe dessen Zusammenfluss mit dem Ibias. Im Umfeld von Cecos ist außerdem Trekking auf Wegen mit großen Höhenunterschieden möglich, die an Flüssen entlangführen und durch von Bächen durchzogene Waldlandschaften verlaufen.
Senda del Oro und Spuren ländlicher Kultur
Die Senda del Oro (PR-AS 306, PR-AS 24 und GR 203) verbindet Dörfer wie Cecos und Villamayor und führt durch terrassierte Weinberge, Kastanienwälder und Flusslandschaften. Unterwegs sind Mühlen, cortines und Terrassen überliefert. In den Wäldern und an den Wegen im Umfeld von Cecos gibt es niedrige Steinkreise, sogenannte corripas. In ihnen wurden zwischen September und Oktober gesammelte Kastanien mit ihren stacheligen Hüllen zum Reifen gelagert. Außerdem gibt es sehr alte steinerne cortinales, die dem Schutz von Bienenstöcken vor Bären dienten.
Radrouten und Fliegenfischen
Die Ruta de los Puertos führt von San Antolín in Richtung Cecos und anschließend über die AS-348 zum Anstieg auf El Coniu (1315 m). Dieser zweite Abschnitt ist 19 km lang und weist deutlich moderatere Höhenunterschiede auf. Im Umfeld von Cecos gibt es Mountainbike- und Rennradstrecken mit verschiedenen Möglichkeiten für Ausflüge oder Training. Die Mountainbike-Route Chao d'Arqueira führt über San Antolín und Cecos sowie weiter über Pena de Tuña, Chao da Serra, Penas de Cuantas, Chao d'Arqueira und Caldevilla zurück nach San Antolín.
Palacio de Ron
Das Geschlecht des Palacio de Ron lässt sich mindestens bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Palast bewahrt trotz zahlreicher Umbauten seine Struktur aus zwei durch einen Mitteltrakt verbundenen Türmen.
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