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Nieda – Berglandschaft, Wege und Kapellen

Unterkünfte in Nieda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nieda zwischen Berglandschaft, Wegen und Ortsgeschichte

Nieda liegt als erste Stufe des Berglands; von den ersten Häusern aus werden die Gipfel der Picos de Europa sichtbar. Der Blick setzt damit einen deutlichen Akzent: Hier beginnt die Orientierung an der Landschaft bereits im Ort.

Auf der Ruta del Rey Pelayo durch Nieda

Auf dem Abstieg nach Cangas de Onís führt die Ruta del Rey Pelayo durch Nieda und Narciandi. Die Strecke ist 22,6 km lang und weist 1.476 Höhenmeter im positiven kumulierten Anstieg auf. Diese beiden Eckwerte geben Ihnen eine konkrete Grundlage, wenn Sie die Route in Ihre Tagesplanung einordnen möchten: Neben der Länge prägt auch der kumulierte Anstieg ihren Verlauf. Für Sie ist diese Kombination eine nüchterne Orientierung bei der persönlichen Planung der Strecke.

Anfahrt und Wege zu den Nachbarorten

Nach dem Verlassen von Cangas de Onís führt eine Rechtsabzweigung von der AS-114 in Richtung Següencu; kurz darauf erreicht man die ersten Häuser von Nieda. Durch den Ort verläuft außerdem die lokale Straße CO-2, die Straße nach Següenco. Für die Orientierung verbinden sich hier der Weg aus Richtung Cangas de Onís und die Straße nach Següenco mit demselben Ort.

Ein Weg über Viehtriebspisten verbindet Nieda mit den benachbarten Orten Narciandi und Cabielles. Auf halber Strecke zwischen Nieda, Narciandi und Cabielles liegt die Ermita de San Cosme; sie gehört allen drei Dörfern zu gleichen Teilen. Die Kapelle liegt damit an einem Punkt, der drei Ortsbezüge zugleich bewahrt.

San Cosme: Wallfahrt, Schule und Fiesta

An der Ermita de San Cosme findet am 27. September eine Wallfahrt statt. Das Gebäude wurde erweitert, um jahrelang als Schule zu dienen; in dieser früheren Schule unterrichtete der Schriftsteller Alejandro Casona. Zur Fiesta de San Cosme, die Nieda, Narciandi und Cabielles seit Mitte der 1990er Jahre gemeinsam feiern, gehört eine Prozession: Traditionelle Brotgebinde werden zur Kapelle gebracht und anschließend unter den Anwesenden versteigert.

La Güelga oberhalb der Kapelle

Etwas oberhalb der Ermita de San Cosme liegt die Höhle La Güelga. In ihr versinkt ein Bach, der mehrere Ebenen des Berges ausgräbt und ein Labyrinth aus Galerien bildet. Ein Nachmittag mit Höhlenforschung ist möglich; die Unternehmung sollte am besten in Begleitung von Fachleuten erfolgen. So treffen hier eine Kapelle und eine Höhle mit deutlich unterschiedlichem Charakter aufeinander.

Die Kapelle San Pedro

Die Kapelle San Pedro liegt gleich weit von Narciandi, Cabielles und Nieda entfernt. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts ist sie in den Pfarrbüchern von Santa María de Cangas de Onís verzeichnet. Zusammen mit San Cosme zeigt sie, wie eng einzelne Orte und kirchliche Bauwerke in dieser Landschaft miteinander verbunden sind.

Weitere Ortsseiten: Corao, Caño, Tornín, Covadonga, Cardes, Cangas De Onis, Soto De La Ensertal, Beceña.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cangas De Onis.

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