Zancornio: Dolmen, Feuchtgebiete und Wege am Monte Areo
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Megalithische Spuren auf dem Monte Areo
Auf dem Monte Areo verteilen sich mehr als 30 Grabhügel auf die Bereiche Los Llanos und Les Huelgues de San Pablo. Die megalithische Nekropole Monte Areo gehört zu den bedeutendsten Ansammlungen von Grabhügeln an der asturischen Küste. Zugleich bleibt der Zugang klar: Die megalithischen Anlagen können frei und kostenlos besichtigt werden. Die beiden genannten Bereiche geben der archäologischen Landschaft eine klare räumliche Gliederung.
Zur Hochfläche des Monte Areo führt eine steile asphaltierte Piste, auf der sich die megalithischen Anlagen befinden. Der einfachere Zugang zum Tumulus Cierru Los Llanos führt über die Straße CE-6 Pervera–Ambás und eine Abzweigung im Barrio Fancornio. Der Zugang vom Barrio Fancornio führt am natürlichen Aussichtspunkt Peña'l Carro vorbei. So verbinden sich die Hinweise zur Anfahrt mit einem markanten Punkt der Landschaft, ohne dass der Dolmen aus dem kulturellen Zusammenhang gelöst wird.
Archäologische Route und Landschaft
Die ausgeschilderte archäologische Route des Monte Areo umfasst das Dolmenfeld Cierru Los Llanos und das Feuchtgebiet Los Bayos de Selmo. Außerdem verfügt die archäologische Route über einen Freizeitbereich. Das Erholungsgebiet Monte Areo bietet einen Aussichtspunkt, Zugang zu Wanderwegen, eine Straße, Parkplätze, einen Kinderbereich, Grillmöglichkeiten und Sitzbereiche mit Tischen.
Auch die Feuchtgebiete gehören zum Charakter des Monte Areo. Das Feuchtgebiet Cañada del Reguerón im Umfeld des Monte Areo weist geschützte Pflanzengemeinschaften auf. Zusammen mit Los Bayos de Selmo entsteht damit ein Landschaftsbild, in dem archäologische Stätten und feuchte Lebensräume nebeneinanderstehen. Für Spaziergänge und Beobachtungen lassen sich diese unterschiedlichen Schauplätze als eigenständige Themen der Route wahrnehmen.
Der Dolmen Cierru Los Llanos
Am Cierru Los Llanos tritt die Bauweise des Monuments deutlich hervor: Die Grabkammer des Dolmens wurde aus großen Quarzitplatten errichtet. Cierru Los Llanos ist ein klassischer Dolmen mit einem kurzen Korridor beziehungsweise Portikus. Die knappe architektonische Form und das verwendete Gestein geben dem Dolmenfeld einen konkreten materiellen Bezug. Wer sich mit der megalithischen Geschichte des Monte Areo beschäftigt, findet hier deshalb nicht nur eine Bezeichnung auf einer Route, sondern ein klar beschriebenes Bauwerk.
Neolithikum, Kirche und weitere Wege
Das Aula del Neolítico vermittelt Besuchern die Kultur des Neolithikums mit Informationstafeln, interaktiven Elementen, audiovisuellen Medien, Reproduktionen von Jagdwerkzeugen und der Rekonstruktion einer Dolmen-Grabkammer. Die Kirche Santa Eulalia del Valle ist mit dem Jahr 905 als Anbaukirche von San Esteban de Guimarán verbunden. Beide Schauplätze erweitern das Thema über die einzelnen Grabhügel hinaus, einmal mit anschaulichen Vermittlungselementen und einmal mit einer historischen Beziehung.
Los Pilares de Carreño ermöglicht vom Centro de Interpretación Rural Guimarán-Valle aus eine etwa 15 Kilometer lange, leicht zu bewältigende Rundroute mit mehr als 24 touristischen Sehenswürdigkeiten im Gemeindegebiet von Carreño. Kürzer ist die Strecke vom Barrio Falcornio: Eine weniger als 3,5 Kilometer lange Strecke hin und zurück führt über den Aussichtspunkt Peña’l Carru bis zum Cierru Los Llanos. Die beiden Routen setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte bei Länge und Verlauf, während der Dolmen erneut als konkreter Zielpunkt erscheint.
Auch die Etappe Gijón–Tabaza des Jakobswegs führt über den Monte Areo und steigt anschließend nach Santa Eulalia in Carreño hinab. Für die weitere Ortsorientierung können Sie außerdem Iboya aufrufen.
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