Alevia: Bergblicke und Kultur
Landschaft und Aussicht
Alevia liegt in der Sierra del Cuera.
Als natürlicher Aussichtspunkt bietet der Ort einen Blick über das Tal von Peñamellera Baja.
Der Mirador de San Antonio bietet ein Panorama des Tals von Peñamellera.
Vom Gipfel des Pico el Paisano reicht der Blick über die Täler von Peñamellera und die Picos de Europa.
Bei klarem Wetter ist am Horizont das Kantabrische Meer sichtbar.
Damit reichen die beschriebenen Ausblicke vom Talraum über die Bergwelt bis zum Meereshorizont. Der Pico el Paisano verbindet den Blick auf die Täler von Peñamellera mit der Sicht auf die Picos de Europa, während der Mirador de San Antonio ein eigenes Panorama des Tals eröffnet.
Baukultur
In Alevia steht die Iglesia de San Juan Bautista.
Sie ist der Stilrichtung Gotik-Barock zugeordnet.
Die Kirche bewahrt gotische Baureste aus dem späten 14. oder frühen 15. Jahrhundert.
Zu diesen Bauresten gehören ein zugespitzter Triumphbogen und verzierte Kapitelle.
Im Presbyterium befindet sich außerdem ein Kreuzrippengewölbe.
Die Capilla de San Antonio wurde wiederaufgebaut.
Nach Einschätzung einiger Forscher könnte sich an ihrer Stelle zuvor eine romanische Kapelle befunden haben.
Der Torre del Reloj steht in Alevia.
Er wurde 1951 erbaut.
Zu ihm gehören ein Glockenturm und eine Uhr.
Die Quinta de Arriba in Alevia ist ein Herrenhaus im indischen Baustil.
Der indische architektonische Charakter Alevias wird mit der Geschichte der Auswanderung nach Amerika in Verbindung gebracht.
Die Bauwerke verbinden so verschiedene Zeitbezüge: Die Kirche bewahrt mittelalterliche Baureste, die Kapelle steht an einem Ort mit möglicher romanischer Vorgeschichte, und der Torre del Reloj stammt aus dem Jahr 1951. Die Quinta de Arriba ergänzt dieses Ortsbild um ein Herrenhaus im indischen Baustil.
Bergbaugeschichte
In der Mina del Pilar in Alevia wurde eine Ferromangan-Erzader abgebaut.
Berichte über ihre Ausbeutung reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück.
Die Route Alevia–Pico el Paisano führt an den Resten der Mina del Pilar vorbei.
Die Reste stammen von einer Eisen- und Manganmine aus dem 19. Jahrhundert.
Wanderwege
Die Route Alevia–Pico el Paisano ist 12,2 Kilometer lang.
Sie ist als schwierige Bergwanderung eingestuft.
Die Strecke ist ringförmig angelegt.
Start und Ende liegen in Alevia.
Die Route Alevia–Abándames–Alevia beginnt im Ort Alevia.
Sie ist als Wanderroute eingestuft.
Die Angaben zu Länge, Schwierigkeit und Streckenform machen den Charakter der Verbindung zum Pico el Paisano ausdrücklich: Es handelt sich um eine 12,2 Kilometer lange Bergwanderung mit Rundkurs. Die zweite Route nennt mit Alevia und Abándames zwei Orte als Anfangs- und Zielpunkte.
Feste
San Juan gilt in Alevia als lokales Fest am 24. Juni.
Zum Programm der Feierlichkeiten zu Nuestra Señora del Rosario in Alevia gehörten eine danza prima und eine Vermú-Runde.
Auch Tänze sowie traditionelle Spiele gehörten dazu.
Gemeinsames Essen gehörte ebenfalls zum Programm.
Zum Fest gehörte außerdem die Versteigerung eines Brot- und Blumenopfers.
Autoreiseroute
Alevia ist in die Autoreiseroute „El infinito encanto de Picos de Europa“ von Turismo Asturias eingebunden.
Diese Route führt durch die Cares-Schlucht.
Anschließend verläuft sie weiter nach Panes.
Auf dem Weg bezieht sie panoramische Orte wie Alevia ein.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Peñamellera Baja.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
