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Monterde de Albarracín: Landschaft, Wege und Kultur

Unterkünfte in Monterde de Albarracín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Rambla de Monterde liegt bei Monterde de Albarracín und ist ein Nebenfluss des Guadalaviar. Die Rambla de Monterde bildet einen mäandrierenden Flusscanyon, der in die jurassischen Kalksteine der Sierra de Albarracín eingeschnitten ist. Damit beginnt die landschaftliche Orientierung an einem klar benannten Naturraum.

Hochfläche und Vegetation

Die zusammenhängende Paraméra in der Umgebung von Monterde de Albarracín liegt auf 1.400 bis 1.500 Metern Höhe. Die zusammenhängende Paraméra wird von Schluchteinschnitten sowie Karstdolinen in Wannen- und Trichterform unterbrochen. In Monterde de Albarracín dominieren Wacholderbestände, insbesondere Kriechwacholder. Im westlichen Teil des Gemeindegebiets gibt es außerdem einige Steineichenbestände.

Kirchen, Kapellen und Feste

Die Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora besitzt einen quadratischen Turm mit einem oktogonalen oberen Baukörper und ein Portal im Serlianischen Stil.

Die Ermita de San Roque ist eine einschiffige Kapelle mit Holzdach und wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert errichtet. Die Ermita del Carmen stammt aus dem 18. Jahrhundert, besitzt ein Tonnengewölbe mit Lünetten und ist mit Elementen im Rokokostil ausgeschmückt.

Am dritten Augustwochenende werden das Allerheiligste, San Roque, die Virgen de la Asunción und die Santos Mártires im Rahmen der Patronatsfeste geehrt. Zu den Patronatsfesten gehören Vaquillas, eine 1985 errichtete hölzerne Stierkampfarena und ein gemeinschaftliches Essen. Das Festprogramm verbindet religiöse Ehrungen mit gemeinschaftlichen und örtlich geprägten Veranstaltungen.

Am Pfingstmontag führt eine Prozession zur Ermita de San Roque. Während der Prozession wird der Rosenkranz gebetet und dem Heiligen werden Lobgesänge gesungen. Der Weg zur Kapelle ist dabei Teil des religiösen Brauchs und nicht nur ein Zielpunkt.

Am Ostersonntag singt das Dorf während der Encuentro-Prozession ein Volkslied, wenn sich die Jungfrau und das Jesuskind auf dem Platz begegnen. Während der Encuentro-Prozession ersetzt das Dorf den Mantel der Jungfrau durch einen blauen.

Wege durch die Umgebung

Der PR-TE 135 beginnt im Ortszentrum von Monterde de Albarracín und führt bergauf durch den Barranco de Enmedio. Der Ausgangspunkt im Ort und der anschließende Anstieg kennzeichnen den Verlauf bereits zu Beginn.

Der PR-TE 136 führt von Monterde de Albarracín zur Paridera de Cerrolaspeñas und zurück. Der PR-TE 136 führt zu einer vielfältigen Baumvegetation aus Steineichen, Pyrenäen-Eichen, Wacholdern und monumentalen, jahrhundertealten Wacholdern. Der Rückweg gehört zum beschriebenen Verlauf, während die Baumvegetation den landschaftlichen Schwerpunkt dieser Strecke bildet.

Der GR 10 verläuft von Monterde de Albarracín in Richtung Bronchales, führt an der Sima de la Muela vorbei und setzt sich durch einen Kiefernwald fort. Monterde de Albarracín ist von Cella aus erreichbar.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Arcos De Las Salinas, Ráfales, Camarena De La Sierra, Alcañiz, Fuentes De Rubielos, Beceite, Alobras, Bezas.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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