Gea de Albarracín: Kloster, Landschaft und Feste
Unterkünfte in Gea De Albarracín
Gea de Albarracín verbindet bemerkenswerte Baukultur mit geschützten Landschaften und konkreten Möglichkeiten für aktive Tage. Kirchen, Plätze und historische Häuser prägen den Ort; außerhalb der bebauten Bereiche gehören Quellen, Tallandschaften, ein Kiefernwald, ein Bouldergebiet und festliche Veranstaltungen zum Bild der Gemeinde.
Weitere Orte: Peñarroya De Tastavíns, Gargallo, Fuentes De Rubielos, Valdecuenca, Nogueras, Allepuz, Albentosa und Ráfales.
Baukultur
Das Carmen-Kloster entstand Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts. Die Kirche ist dreischiffig. Im verlassenen Kreuzgang fällt das verzierte, doppelt abgestufte Traufgesims auf, während der steinerne Turm vier Geschosse zählt. So verbindet der Komplex sakrale Architektur mit charakteristischen Baudetails.
Die Pfarrkirche San Bernardo stammt aus dem Jahr 1660. Auch sie besitzt drei Schiffe, dazu einen polygonalen Chorabschluss und einen dreigeschossigen Turm. Im Ortsbild sind außerdem Spuren einer arabisch und mudéjarisch geprägten Stadtplanung erhalten. Diese unterschiedlichen Einflüsse zeigen sich neben den Kirchen auch an den historischen Plätzen und Häusern.
Die Plaza de Obispo Eijo ist ein Renaissanceplatz mit Arkaden und einem Vorbau mit fünf Rundbogenöffnungen. Das als Casa Grande de los Reyes de Aragón bezeichnete Haus wurde vollständig aus Werkstein errichtet. Zur Ausstattung gehören eine repräsentative Treppe und Malereien; an der Südseite befindet sich eine hölzerne Galerie mit Säulen und Auflagern.
Landschaft
Die Route zwischen Bezas und Gea de Albarracín eröffnet den Zugang zum geschützten Landschaftsgebiet Pinares de Rodeno und zum Parque Cultural de Albarracín. Die Überreste des Römischen Aquädukts liegen in den Landschaftsbereichen Barranco de los Burros sowie Cañada y Hoya del Moro. Beim zugehörigen Azud an der Straße von Gea de Albarracín nach Albarracín gibt es einen Picknickplatz.
Die Eremitage San Roque aus dem 17. Jahrhundert besitzt ein Atrium mit klassischen Säulen und Zapatas. Die Fuente de La Casilla ist eine Quelle in einem dichten Kiefernwald. Dort steht eine restaurierte Hütte ehemaliger Harzarbeiter. La Sargaleja bildet eine Tallandschaft mit etwa 2.000 gepflanzten Pappeln. Außerdem befindet sich dort eine alte, restaurierte Viehhütte, die als Picknickplatz hergerichtet wurde.
Aktive Tage und Feste
Für sportliche Unternehmungen gibt es in Gea de Albarracín ein Gebiet für Bouldern. Ergänzend steht ein permanenter Enduro-Trainingsparcours zur Verfügung. Er ist 3,5 Kilometer lang und umfasst eine Gesamtfläche von 15 Hektar. Damit stehen zwei klar unterschiedliche Aktivitätsformen nebeneinander: Klettern an Felsen und das Training auf einer motorisierten Strecke.
Um den 20. August finden die Patronatsfeste zu Ehren von San Bernardo statt. Eine historische Nachstellung der Vertreibung der Morisken wurde zum 15. Mal veranstaltet. Sie umfasste Theater, Kunsthandwerk und traditionelle Musik. Baugeschichte, Landschaft und gelebte Festtraditionen geben Gea de Albarracín dadurch jeweils einen eigenen Akzent.
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