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Allepuz: Landschaft, historische Wege und Kultur

Unterkünfte in Allepuz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Allepuz (Teruel).jpg File:Allepuz (Teruel).jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Allepuz liegt zwischen der Sierra de Gúdar und dem Maestrazgo im östlichen Teil des Iberischen Systems. Im östlichen Teil des Gemeindegebiets trägt ein Tal nach dem Fluss Sollavientos seinen Namen. Landschaft und Ortsgeschichte treffen hier auf Wege, Bauwerke und Felsformationen, die sich zu einem eigenständigen Bild des Ortes verbinden.

Landschaft

Bei der Quelle Fuente de los Berros befindet sich ein Picknickplatz. La Avellanera ist ein dichter Wald aus wilden Haselnusssträuchern am Hang einer felsigen Felswand. Im Barranco Jaime sind erhaltene Feenkamine von ungefähr zwei Metern Höhe zu sehen. Quelle, Wald und markante Gesteinsformen stehen damit als unterschiedliche Landschaftselemente nebeneinander.

Für Naturinteressierte verbinden sich in Allepuz Fuente de los Berros, La Avellanera und der Barranco Jaime zu einem abwechslungsreichen Landschaftsbild. Die Quelle, der Haselnusswald und die ungefähr zwei Meter hohen Feenkamine setzen dabei jeweils eigene Akzente, ohne dass die Landschaft auf ein einziges Motiv reduziert wird.

Weitere Reiseziele: Arcos De Las Salinas, Ráfales, Libros, Valjunquera, Mirambel, Albentosa, Cuevas De Cañart und Peñarroya De Tastavíns.

Kultur

Die Iglesia de La Purificación ist eine barocke dreischiffige Kirche, die offenbar 1771 errichtet wurde. Am Ortseingang von Allepuz steht die Ermita de Nuestra Señora del Loreto, ein Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert aus Bruchstein und Haustein. Ihr einschiffiger Innenraum ist mit einer Kuppel aus dem Jahr 1692 bedeckt.

Die restaurierte Casa Grande wurde in eine Hospedería umgewandelt. Im Obergeschoss befindet sich eine Loggia mit vier Rundbögen auf zylindrischen Säulen. Im Inneren liegen ein großes Vestibül mit Kieselpflasterung und eine Renaissance-Treppe.

Allepuz verbindet damit sakrale Bauwerke wie die Iglesia de La Purificación und die Ermita de Nuestra Señora del Loreto mit der profanen Architektur der Casa Grande. Für Kulturinteressierte entsteht ein vielschichtiges Bild aus Kirche, Kapelle und restauriertem Gebäude, dessen einzelne Formen und Räume ihren eigenen Charakter behalten.

Der Camino de los Pilones ist ein mittelalterlicher Handelsweg von fast sechs Kilometern Länge zwischen Villarroya de los Pinares und Allepuz. Der Weg ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie „Historisches Ensemble“ geschützt. Er besteht aus 113 steinernen Pilonen aus dem 17. Jahrhundert und erstreckt sich über sechs Kilometer. Ein in den Fels gehauener Weg führt vom Palacio de Allepuz und der Calle de la Luna zu dem historischen Ensemble.

Unterwegs

Im Gemeindegebiet von Allepuz führt der GR 199 zum Lauf des Sollavientos und anschließend auf einem von Kopf-Pappeln beschatteten Weg bis zur Brücke der Straße A-228. Der GR 199 ist von der Regierung von Aragón als touristischer Wanderweg katalogisiert und inventarisiert.

Die BTT-Route Valle de Sollavientos beginnt im Ortsgebiet von Allepuz und führt über einen Weg, der an den Camino de los Pilones anschließt.

Wer sich für historische Wege und regionale Landschaft interessiert, begegnet in Allepuz mit dem Camino de los Pilones, dem GR 199 und der BTT-Route Valle de Sollavientos drei unterschiedlichen Wegmotiven. Der mittelalterliche Handelsweg, der Lauf des Sollavientos und die Radroute geben dem Bereich jeweils eine eigene Prägung.

Festtage

Die Patronatsfeiern von Allepuz zu Ehren der Santa María Magdalena finden am 22. Juli statt. Nach Möglichkeit wird dafür das Wochenende davor oder danach gewählt. Zum Programm gehören Stierkampfveranstaltungen und musikalische Darbietungen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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