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Valjunquera zwischen Barock, Festen und Landschaft

Unterkünfte in Valjunquera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Valjunquera verbindet markante Sakralbauten, überlieferte Feste und eine Landschaft aus Feldern, Aussichtspunkten und historischen Wegspuren. Besonders prägt die Kirche San Miguel den Ort: Sie wurde zwischen 1734 und 1747 unter der Leitung des Baumeisters Cosme Bayod errichtet und gilt als eines der herausragendsten Beispiele des Barock in der gesamten Comarca del Matarraña. Ihre zweiteilige Fassadenaltarwand entwarf Juan Antonio Martín; künstlerisch wirkte dabei der aus Valjunquera stammende Bildhauer Joaquín Espada mit.

Barock und Erinnerungsorte

Auch die Eremitage der Virgen de la Piedad, volkstümlich „la Mare de Déu“ genannt, entstand zwischen 1697 und 1699 und ist ein Beispiel des aragonesischen Barock. Die Kirche San Miguel folgt zudem dem einflussreichen Architekturmodell der „estela pilarista“, dessen Verbreitungszentrum die Stiftskirche von Alcañiz war. Einen anderen historischen Akzent setzt die Kirche San Juan Bautista: Sie ist das einzige noch stehende Gebäude der verlassenen Siedlung Mas del Labrador. Der Ort diente in den 1990er-Jahren außerdem als Drehort für Vicente Arandas Film „Libertarias“, der im Spanischen Bürgerkrieg spielt.

Die Eremitage Santa Bárbara ist als Kulturdenkmal der Kategorie Bien de Interés Cultural geschützt. Sie ist die älteste der beiden Eremitagen von Valjunquera und bietet einen Panoramablick über die Gemeinde. Die Eremitage liegt auf einem Hügel und ist über einen unbefestigten Weg erreichbar, der von der Straße auf der anderen Seite von Valjunquera abzweigt.

Feste mit starkem Ortsbezug

Der Jahreslauf von Valjunquera ist von mehreren Festtraditionen geprägt. Das jährliche San-Cristóbal-Fest umfasst eine Messe, die Ausgabe von gesegnetem Brot und die Segnung der Fahrzeuge der Einwohner. Am Tag des San Cristóbal veranstalten Einwohner jedes Jahr eine Wallfahrt zur Eremitage Santa Bárbara. Beim Fest San Antón und Quintos beginnt der 17. Januar mit dem Entzünden eines großen Freudenfeuers; dafür wird Brennholz in Anhängern herangebracht. „Choriset“ ist in Valjunquera die lokale Bezeichnung für den Jueves Lardero, den Lardero-Donnerstag.

Seit den 1990er-Jahren findet Ende August in Mas del Labrador ein gemeinsames Essen der Einwohner von Valdeltormo und Valjunquera statt. Am dritten Tag der Fiestas Mayores von Valjunquera, die ungefähr am 29. September zu Ehren von San Miguel beginnen, gibt es jedes Jahr eine Blumenopfergabe mit einer feierlichen Prozession von der Pfarrkirche zur Eremitage der Virgen de la Piedad. Bei der Tapa-Messe von Valjunquera werden die Tapas von örtlichen Vereinen, Geschäften des Ortes und Fachleuten aus anderen Orten zubereitet.

Wege, Felder und Ausblicke

Für die Landschaftserkundung bietet La Parra einen erhöht gelegenen Aussichtspunkt mit Blick auf Oliven- und Mandelbaumfelder, benachbarte Dörfer und die umliegenden Bergketten. Die Route Valjunquera–Mas del Labrador–Valdeltormo führt an alten Dreschplätzen und Trockenmauern vorbei sowie durch Felder mit Mandelbäumen, Olivenbäumen und Getreide. Ergänzend steht die MTB-Route Lo Llaurador in Verbindung mit der Vía Verde Val de Zafán, dem Camino Natural del Matarraña–Algars sowie den Wanderwegen PR-TE-163 und PR-TE-162. Die MTB-Route Lo Llaurador steht mit den genannten Routen in Verbindung.

Das Museum von Valjunquera verfügt über ein Archiv mit mehr als 3.000 Bildern. Es dokumentiert die jüngere Geschichte der Matarraña von Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre.

Weitere Ortsseiten für Ihre Reiseplanung: Aguatón, La Iglesuela Del Cid, Nogueruelas, Cuevas De Cañart, Alcañiz, Orihuela Del Tremedal, Montalbán und Arcos De Las Salinas.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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