Valareña: Kolonistendorf, Kirche und Landschaft
Unterkünfte in Valareña
Valareña als geplantes Kolonistendorf
Valareña ist ein Ort, dessen Entstehung im Grundriss ablesbar bleibt. Es ist eines von sechs zwischen 1958 und 1970 im Gemeindegebiet von Ejea de los Caballeros gegründeten Kolonistendörfern. Die ersten Bewässerungsarbeiten brachten Salpeter im Boden zutage und führten zur Neuzuschneidung der Siedlerparzellen. Mit der Ankunft des Wassers aus dem Yesa-Stausee ist die moderne Geschichte der Cinco Villas verbunden. Zwischen den für den Bau von Valareña verwendeten Steinen kommen Fossilien tertiären Ursprungs vor.
Achsen, Plätze und Kirchturm
Der Kolonisationsplan ist längs ausgerichtet und um eine zentrale Ost-West-Straße angelegt. Für Kirche und bürgerliche Einrichtungen gibt es getrennte Plätze. Der Paseo de Aragón verbindet die östlich gelegene Plaza Mayor mit der westlich gelegenen Plaza de la Iglesia. Der Kirchturm bildet den visuellen Abschluss des Paseo de Aragón und der Calle de Medio Mundo.
Die Kirche von Valareña
Auch die Kirche von Valareña trägt markante architektonische Details. Im Innenraum spannen sich halbkreisförmige Ziegelbögen unter einem mit arabischen Dachziegeln gedeckten Dach. Die unteren Friese der Apsis und des rückwärtigen Bereichs sind mit Keramik aus Teruel gestaltet. Alabaster an den Fenstern lässt Tageslicht herein.
Wallfahrt und Fiestas
Außerhalb des Orts liegt die Ermita de Nuestra Señora de la Bardena auf einem Hügel am Fuß der Bardena Negra. Sie befindet sich auf halber Strecke zwischen Valareña und El Sabinar, westlich der Straße CHE-1501. Anfang Juni findet eine Wallfahrt zu dieser Ermita statt, an der die Bewohner der sechs Kolonistendörfer teilnehmen. In Valareña finden außerdem die Fiestas de San Miguel Arcángel zu Ehren des heiligen Erzengels Michael statt.
Ausgangspunkt für die Bardena Aragonesa
Das Besucherzentrum der Bardena Aragonesa befindet sich in Valareña, im ehemaligen Schulgebäude in der Calle Enseñanza 2, und ist als Anlaufstelle vor dem Zugang zu diesem Naturraum vorgesehen. Es informiert über Fauna, Flora, Geologie, Besiedlung, Traditionen und Geschichte der Bardena und gibt Auskunft über mögliche Routen und Wanderwege. Die Bardena Aragonesa ist ein ökologisches Reservat von etwa 10.000 Hektar mit dichter Vegetation und vielfältiger Tierwelt, insbesondere Vogelarten.
Wanderwege und Routen
Zu den Wegen rund um die Bardena gehört der Sendero de la Negra. Er steigt zur Punta de la Negra auf, dem höchsten Punkt der Bardenas, und führt zu einem geodätischen Vermessungspunkt in einem kleinen Waldstück mit Blick auf die Ebene der Cinco Villas. Der Sendero de la Negra ist ein etwa 10 Kilometer langer Rundwanderweg. Der Zugang mit dem Auto erfolgt über die A-125 in Richtung Tudela nach Valareña und zur Acequia de Cinco Villas. Eine weitere Route, die in Valareña endet, ist die „Vuelta al Rincón del Bu“.
Reisfelder und regionale Erzeugung
Eine touristische Erfahrung umfasst außerdem den Besuch der Reisfelder und der Anlagen, in denen der Reis von Valareña hergestellt wird.
Weitere Reiseziele für Ihre Planung
Granja de San Pedro, Utebo, Bardallur, La Muela, Alforque, La Almolda, Vera De Moncayo und Gallur.
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