Nuévalos: Natur, Geschichte und Klosterkultur
Unterkünfte in Nuévalos
Nuévalos liegt am Fluss Piedra, am Ende des Stausees La Tranquera. In der Gemeinde Nuévalos liegt die Cascada del Vado–Salto de la Requijada, ein fluvialer Anziehungspunkt am Fluss Piedra. Kalksteinklippen und die Vegetation am Fluss Piedra bieten gute Möglichkeiten, Greifvögel und Felsvögel zu beobachten. So treffen Flusslauf, Stausee, Felsformationen und Vogelwelt als konkrete Naturthemen zusammen.
File:Nuévalos, Zaragoza, España, 2016-01-05, DD 04-06 HDR.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur
Im Parque-Jardín Histórico des Monasterio de Piedra führen Wege und Pfade an Wasserfällen, Bächen, Seen und Grotten unter jahrhundertealten Bäumen vorbei. Wasserfälle, Bäche, Seen, Grotten und alter Baumbestand prägen den historischen Garten auf engem Raum. Bewegtes Wasser, ruhige Seen, Felsräume und Vegetation geben den einzelnen Abschnitten ihren unterschiedlichen Charakter.
Kultur
Der Parque-Jardín Histórico des Monasterio de Piedra ist als Kulturgut von kulturellem Interesse in der Kategorie „Historischer Garten“ geschützt. Damit gehören die Gartenanlagen ebenso zur Kulturgeschichte des Ortes wie die Gebäude des Klosters.
Das Monasterio de Piedra ist ein Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert; seine Geschichte reicht bis zu seiner Weihe im Jahr 1218 zurück. Der Rundgang durch den Monumentalbereich umfasst den ehemaligen Kreuzgang und monastische Räume mit Stilelementen von der Gotik über den Barock bis zum Mudéjar und zur Renaissance. Die Einordnung ins 13. Jahrhundert beschreibt die Entstehungszeit des Klosters, während das Jahr 1218 mit seiner Weihe verbunden ist. Der historische Garten und der Monumentalbereich verbinden dabei Naturraum, Gartenkunst und Klostergeschichte, ohne dass Wasserlandschaft und Baugeschichte dasselbe Thema bilden.
Im Monasterio de Piedra ist außerdem das Museo del Vino D.O. Calatayud untergebracht; es ist Teil der Ruta del Vino de Calatayud. In der Klosterküche befindet sich die Ausstellung „Historia del Chocolate en Piedra“. Sie behandelt die Geschichte der Schokolade, die die Mönche des Monasterio de Piedra seit dem 16. Jahrhundert zubereiteten und konsumierten. Weinroute und Schokoladengeschichte bilden dabei zwei unterschiedliche kulturelle Ebenen des Klosters.
Geschichte
Vom ehemaligen Castillo de Nuévalos ist nur noch ein Turm erhalten; die Burg wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Neben den Burgruinen steht die Iglesia de San Julián y Santa Basilisa, eine gotische Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Am linken Ufer des Flusses Piedra liegt die Ermita de los Diegos, eine verfallene Kapelle. Turm, Kirche und Kapelle gehören damit zu unterschiedlichen historischen Zeitschichten und unterscheiden sich zugleich in ihrer erhaltenen Form.
Wasser
Der Stausee La Tranquera wird für Wassersport genutzt. Im selben Stausee gibt es gute Möglichkeiten zum Angeln. Wassersport und Angeln sind dort zwei eigenständige Nutzungsformen, die beide am Stausee La Tranquera stattfinden.
Weitere Ziele: Cetina, Carenas, Munébrega, Saragossa, Almonacid De La Cuba, Alera, Mequinenza, Osera De Ebro.
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