Zum Inhalt

Ibdes: Höhlen, Kirchen und der GR 24

Unterkünfte in Ibdes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ibdes ist ein Reiseziel, in dem sich Flusslandschaft, Höhlenräume, religiöse Bauwerke und ein klar umrissener Wanderabschnitt zu einem vielseitigen Besuch verbinden. Der Fluss Mesa erscheint dabei sowohl in der Höhlengeschichte als auch auf dem Wanderweg; Kirchen und Einsiedeleien prägen die religiöse und historische Seite von Ibdes.

File:Ermita de San Daniel, Ibdes, Zaragoza, España, 2015-01-09, DD 06.JPG File:Ermita de San Daniel, Ibdes, Zaragoza, España, 2015-01-09, DD 06.JPG Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wandern zwischen Höhle, Wasser und Fluss Mesa

Der Abschnitt GR 24 – Etappe 02, Abzweig Ibdes–Nuévalos, ist 4,4 Kilometer lang; die Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde und 25 Minuten. Er führt an der Gruta de las Maravillas, am Salto de la Paradera und über die Brücke des Flusses Mesa vorbei. Anschließend verläuft er in Richtung Nuévalos und Llumes. Damit lässt sich ein überschaubarer Wandertag mit mehreren unterschiedlichen Landschaftseindrücken planen.

Die Gruta de las Maravillas besteht aus zwei Galerien, die etwa 15 beziehungsweise 46 Meter lang sind. Ihre Entstehung reicht etwa 50.000 Jahre zurück: Sie bildete sich in quartären Sedimenten, die der Fluss Mesa abgelagert hatte. Geologische Formen und die Geschichte des Wassers gehören hier unmittelbar zusammen.

Am Salto de la Paradera wird diese Verbindung aus Natur und Nutzungsgeschichte besonders deutlich. Der Salto entstand aus einem kleinen Wehr, das im 19. Jahrhundert errichtet wurde und ein Wasserkraftwerk versorgte; dieses war bis in die 1960er-Jahre in Betrieb. Das Umfeld des Salto ist für Besuche und als Erholungsbereich hergerichtet und umfasst einen kurzen Weg zur Betrachtung der Naturlandschaft.

Kirchen, Einsiedeleien und besondere Innenräume

In der Ermita del Santo Sepulcro befindet sich ein Grabmal aus Glas und schwarzem Holz mit einer Christusfigur, die von einer geschnitzten römischen Soldatenfigur bewacht wird. Die Ermita gilt als älteste noch bestehende Einsiedelei in Ibdes.

Die Höhlenkapelle der Ermita de Ntra. Sra. de la Soledad besitzt einen natürlichen Altar aus Kalkstein. Stalaktiten und Stalagmiten entstanden durch das Eindringen von Wasser in den Fels. Zugleich reicht die Geschichte dieses Ortes bis ins 12. Jahrhundert zurück: Der Johanniterorden errichtete die Ermita, die Teil eines religiösen Ensembles am Camino de San Juan war.

Die Ermita de San Daniel ist ein im 17. Jahrhundert aus Stampflehm und Ziegeln errichtetes Gebäude, das der Virgen de San Daniel geweiht ist. Ihr Aussichtspunkt bietet den Blick auf den Stausee La Tranquera und die umliegenden Berge.

Anzeige

Auch die heutige Kirche in Ibdes trägt historische Spuren: Sie wurde zwischen 1517 und 1526 errichtet und steht auf den Ruinen einer mittelalterlichen Burg. Diese Burg zerstörte Pedro I el Cruel, König von Kastilien, um die Mitte des 14. Jahrhunderts.

Feste und religiöse Traditionen

Vom 14. August bis zum 19. August feiert Ibdes Patronatsfeste zu Ehren des Schutzpatrons San Roque am 16. August und der Schutzpatronin Virgen de San Daniel am 18. August. Zur Semana Santa gehört am Karfreitag die theatralische Zeremonie «Abajamiento»; anschließend zieht eine Begräbnisprozession durch den Ort.

Anreise und Reiseplanung

Von Zaragoza aus führt die Straßenanbindung über die Autobahn A-2 bis zur Ausfahrt 204 bei Alhama de Aragón, anschließend über die A-2502 und die A-1501. Ibdes zeigt damit unterschiedliche Perspektiven für Ihre Planung: eine kurze Wanderetappe, geologische Formen, Wasserlandschaften, Baugeschichte und religiöse Feste lassen sich zu einem individuell gewichteten Aufenthalt verbinden.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Calatorao, Calatayud, Undués-Pintano, Cabañas De Ebro, Purujosa, Saragossa, Orés und Tauste.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.