Villanúa – Cueva de las Güixas, Geschichte und Berge

File:Ecoparque El Juncaral, municipio de Villanúa, provincia de Huesca.jpg File:Ecoparque El Juncaral, municipio de Villanúa, provincia de Huesca.jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Die archäologische Fundstätte in der Cueva de las Güixas bewahrt eine Abfolge von der Vorgeschichte bis in die spätrömische Zeit.

Der Dolmen de las Güixas ist ein neo-äneolithisches Megalithmonument. Seine Grabkammer ist vollständig erhalten. Zum Monument gehören seitliche Monolithen und ein Deckstein.

Kultur und Geschichte

Die Puente Medieval de Villanúa bildet den nördlichen Zugang zur Altstadt von Villanúa. Die Iglesia de San Esteban de Villanúa hat romanische Ursprünge. Diese Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche umfassend umgestaltet.

Die Iglesia de San Esteban bewahrt die romanische Schnitzfigur Nuestra Señora de los Ángeles. Die Figur wird zwischen dem späten 11. und dem frühen 12. Jahrhundert datiert.

Das Museo del Telar bietet einen Rundgang. Er führt durch die traditionelle Weberei. Zum Rundgang gehören Informationen zu Naturfasern, natürlichen Farbstoffen und Webstuhlwerkzeugen.

Die Weberei wird dabei nicht nur über ihre Erzeugnisse vermittelt: Naturfasern, natürliche Farbstoffe und die beim Weben verwendeten Werkzeuge gehören ausdrücklich zu den Informationen des Rundgangs.

Berge, Wege und Pilgerpfade

Villanúa liegt am Fuß des Pico Collarada. Der Gipfel ist 2.886 m hoch. Villanúa dient als Ausgangspunkt für Sommerbesteigungen des Pico Collarada.

Villanúa verfügt über mehr als 30 ausgeschilderte Wege und Routen. Diese sind an unterschiedliche Schwierigkeitsstufen angepasst.

Die mehr als 30 Wege und Routen bilden dabei kein einheitliches Profil: In der Beschreibung sind ausdrücklich unterschiedliche Schwierigkeitsstufen vorgesehen.

Der Camino Francés por Aragón durchquert das Gemeindegebiet von Villanúa. Am Camino de Santiago gibt es bei Villanúa eine Variante durch die Altstadt. Eine weitere Variante führt direkt entlang der Straße weiter.

Die beiden Wegführungen bei Villanúa unterscheiden sich damit klar: Eine Variante verläuft durch die Altstadt, die andere direkt entlang der Straße.

Natur und unterirdische Räume

Ein großer Teil des Massivs von Collarada gehört zum LIC Collarada y Canal de IP. Das LIC ist durch eine große Vielfalt an Lebensräumen gekennzeichnet. Zu den dort genannten Arten zählen alpine und subalpine Arten.

Die Besichtigung der Cueva de las Güixas erfolgt mit Führung und nach vorheriger Reservierung. Der Rundweg ist etwa 400 m lang. Ein eigenständiger Zugang zur Höhle ist verboten. Die Höhle ist ein geschützter Raum und ein LIC.

Für die Besichtigung sind Führung und vorherige Reservierung einzuplanen. Der etwa 400 m lange Rundweg bezeichnet den Umfang des geführten Besuchs; ein selbstständiger Zugang ist verboten.

Die Fuente del Paco ist über einen ausgeschilderten Waldweg erreichbar. Sie verfügt über eine Schutzhütte und einen Picknickplatz. Außerdem gibt es dort eine Quelle. Diese Quelle kann in warmen Jahren austrocknen.

Die Quelle ist dabei ein veränderliches Detail des Ortes: In warmen Jahren kann sie austrocknen, während Schutzhütte und Picknickplatz zu den genannten Einrichtungen an der Fuente del Paco gehören.

Winter und Rad

Von Villanúa aus sind im Winter Skitouren möglich. Ebenfalls möglich sind Schneeschuhwanderungen. In Villanúa und am Collarada werden BTT-Abfahrten angeboten.

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet sind Villalangua, Santoréns, Castejón De Sos, Llert, Banastás, Chía, Secastilla und Banastón.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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