Sipán zwischen Flusslandschaft und Kulturerbe

Zwischen Saso, Fluss und unregelmäßigem Gelände

Das Siedlungsgebiet von Sipán liegt auf einem Saso westlich des Flusses Guatizalema, in einem Gebiet mit einer tiefen Talrinne. Die erhöhte Lage von Sipán bietet einen besonderen Blick auf das rechte Ufer des Flusses Guatizalema. Zugleich verleiht das unregelmäßige Gelände dem Ortsbild von Sipán eine teilweise gewundene und gebrochene Struktur. Wer den Ort erkundet, nimmt deshalb nicht nur einzelne Bauwerke wahr, sondern auch das Zusammenspiel von Siedlung, Flussraum und Gelände.

Santa María Magdalena und die Ermita de Santa Lucía

Die Pfarrkirche Santa María Magdalena in Sipán ist ein Gebäude aus dem späten 16. Jahrhundert aus Quadersteinen. Einige ältere Elemente wurden wiederverwendet, außerdem besitzt die Kirche spätere Anbauten. Santa María Magdalena in Sipán hat ein einschiffiges Inneres mit Seitenkapellen und einem Sterngewölbe. Der quadratische Turm von Santa María Magdalena in Sipán ist ebenfalls aus Quadersteinen gebaut und in drei durch Gesimse getrennte Baukörper gegliedert.

Zur sakralen Architektur von Sipán gehört außerdem die Ermita de Santa Lucía. Die Ermita de Santa Lucía ist eine einschiffige Kapelle.

Die mittelalterliche Brücke am Guatizalema

Die mittelalterliche Brücke von Sipán aus dem 13. Jahrhundert überquert den Fluss Guatizalema. Die Brücke von Sipán ist aus Quadersteinen gebaut und besitzt einen einzigen Spitzbogen mit einer Spannweite von 9,50 Metern, der auf Sandstein aufsetzt. Für die Orientierung zur Brücke von Sipán ist ein Weg relevant: Der Anfang dieses Weges liegt bei Kilometer 8 der A-1227, und über diesen Weg ist die Brücke erreichbar.

Spuren im Umfeld und Feste im Jahreslauf

In unmittelbarer Nähe von Sipán befinden sich eine Einsperre sowie Mühlen für Mehl und Öl.

Das Hauptfest von Sipán findet am 22. Juli zu Ehren der Santa Magdalena statt. Im Umfeld von Sipán beteiligt sich der Ort gemeinsam mit den anderen Siedlungen am 9. Mai an der Wallfahrt zur Ermita de San Cosme y San Damián. Am 1. Mai beteiligt sich Sipán im Umfeld des Ortes gemeinsam mit den anderen Siedlungen an der Wallfahrt zur Virgen del Viñedo.

Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch Siétamo, Azanúy, Fiscal, Castilsabás, Biscarrués, Torres De Alcanadre, Torla und Neril ansehen.

Eine kurze Route mit Start in Sipán

Die Route Sipán–Loscertales–Coscullano beginnt in Sipán und ist 4,3 Kilometer lang. Die Gehzeit beträgt 1 Stunde und 10 Minuten. Für Besucher, die eine klar bezifferte Strecke mit Ausgangspunkt im Ort suchen, bietet diese Route eine konkrete Ergänzung zu den Bauwerken, der Flusslandschaft und den Festen von Sipán.

Orientierung auf der Anfahrt

Von Huesca aus folgt die Anfahrt zunächst der Nationalstraße N-240 in Richtung Barbastro. Bei Kilometer 7 geht es links nach Loporzano; bei Kilometer 8 führt die Strecke in Richtung Bandaliés auf der A-1227 weiter. Diese Abfolge nennt die wichtigen Straßen- und Ortsbezüge für die Anfahrt nach Sipán.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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