Santa Eulalia la Mayor: Schluchten, Kulturerbe und Wanderwege

File:Santa Eulalia la Mayor (Loporzano).JPG File:Santa Eulalia la Mayor (Loporzano).JPG Foto: ChristianeB via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zwischen Hochlage, Schluchten und Kulturerbe

Santa Eulalia la Mayor liegt am Rand der Schluchten des Flusses Guatizalema auf großer Höhe am äußersten Ende der Sierra de la Gabardiola. Zugleich ist Santa Eulalia la Mayor ein Eingangstor zum Parque Natural de la Sierra y Cañones de Guara. Die Lage verbindet einen markanten Landschaftsraum mit einer historisch geprägten Ortskulisse.

San Pedro und die Baugeschichte des Ortes

Die Pfarrkirche San Pedro ist ein Bauwerk des 17. Jahrhunderts aus Quadermauerwerk und Ziegeln. Die Bauarbeiten an der Kirche San Pedro begannen am 5. Mai 1659. Der Grundstein der Kirche San Pedro wurde am 21. April 1660 gelegt. Zusammen mit der Materialwahl entsteht so ein konkretes Bild des Sakralbaus. Die Kirche gehört zu den markanten historischen Bauwerken von Santa Eulalia la Mayor und steht für die Baugeschichte der Ortsmitte.

Felsvorsprung, Hochlage und alte Zeugnisse

Das Castillo de Santa Eulalia steht auf einem felsigen Vorsprung nahe dem Ortskern und bietet einen Blick über die Hoya de Huesca und das Tal des oberen Guatizalema. Im höchstgelegenen Bereich von Santa Eulalia la Mayor liegt die Ermita de Santa María de Sescún, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Die Ermita de Santa María de Sescún ist als katalogisiertes Kulturgut des aragonesischen Kulturerbes eingestuft. Mit dem Castillo, der hoch gelegenen Ermita und der Pfarrkirche San Pedro begegnen Ihnen im Ort und seiner näheren Umgebung unterschiedliche historische Bezugspunkte.

Peña Mora im Eichenwald

Die archäologische Fundstätte Peña Mora liegt im Ortskern von Santa Eulalia la Mayor, inmitten eines Eichenwaldes. Peña Mora verbindet dabei die Lage im Ortskern mit der bewaldeten Umgebung. Für Kulturinteressierte gehören neben den Sakralbauten und dem Castillo auch solche archäologischen Spuren zum Bild von Santa Eulalia la Mayor.

Wandern durch den Somontano der Sierra de Guara

Etappe 7 des Camino Natural von Santa Eulalia la Mayor nach Casbas de Huesca ist 25,7 km lang. Die Strecke führt durch Loporzano, Siétamo, Ibieca und Casbas de Huesca in einer von Agrarflächen und Kermeseichen geprägten Landschaft im Somontano der Sierra de Guara. Eine weitere Wanderroute führt von Santa Eulalia la Mayor zum Pozo de Cuello Baíl und zurück.

Feste und Wallfahrt

Santa Eulalia la Mayor feiert am 2. Februar ein Fest zu Ehren der heiligen Eulalia. Von Santa Eulalia la Mayor führt außerdem eine Wallfahrt zur Ermita de la Virgen del Viñedo. Beide Hinweise ergänzen die Bauwerke, archäologischen Zeugnisse und Wege um religiöse Anlässe, die mit dem Ort verbunden sind.

Mit Santa Eulalia la Mayor ist außerdem Bandalíes auf derselben übergeordneten Destinationsebene verbunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loporzano.

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