Loporzano: Kultur und Landschaft in der Sierra de Guara

Loporzano gilt als einer der Ausgangspunkte, von denen aus Besucher in den Parque Natural de la Sierra y los Cañones de Guara gelangen können. Von Loporzano aus gilt der Parque Natural de la Sierra y Cañones de Guara als geschützte Kalksteinlandschaft mit Höhlen, Schächten, Quellen, Karrenfeldern, Dolinen und Poljen.

Der Embalse de Vadiello nimmt einen Teil der Schlucht des Flusses Guatizalema am Fuß der Mallos de Ligüerri ein. Avanza Bus bietet in Loporzano einen öffentlichen Verkehrsdienst an.

Zu den direkt verlinkten Orten gehören Bandalíes und Santa Eulalia La Mayor.

Kultur und Geschichte

Die Galería de Willi Frissen in Loporzano zeigt dauerhaft Werke des belgischen Malers Willi Frissen. Die Pfarrkirche San Salvador in Loporzano wurde Ende des 16. Jahrhunderts unter Hernando Abadía begonnen; eine bedeutende Erweiterung erfolgte im 18. Jahrhundert. Der Brunnen El Amorcillo in Loporzano ist ein Werk des Pariser Künstlers Durenne aus dem 19. Jahrhundert.

Loporzano besitzt traditionelle Herrenhäuser, die für den Vorlandbereich der Sierra de Guara typisch sind; viele tragen die Wappen bedeutender örtlicher Familien. Das Santuario de Nuestra Señora del Viñedo ist ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert und war historisch das religiöse Zentrum des als Abadiado bekannten Gebiets. Die an die Ermita de Nuestra Señora del Viñedo angegliederte Herberge beherbergt den Punto de Información El Viñedo.

Peña de los Moros beziehungsweise Peña Mora in Santa Eulalia la Mayor innerhalb der Gemeinde Loporzano ist als Kulturgut von herausragendem Interesse, als Bien de Interés Cultural (BIC), in der Kategorie archäologische Zone geschützt. Die Ölmühle von Castilsabás bewahrt eine Spindelpresse mit einem 12 Meter langen Mittelbalken; eine Inschrift trägt die Jahreszahl 1886. Ein etwas mehr als 100 Meter langer Weg verbindet die Ölmühle mit der Ermita de Nuestra Señora del Viñedo.

Die zwischen Siétamo und Loporzano geteilte Zone Estrecho Quinto war über einen langen Zeitraum Frontgebiet; dort befinden sich Schützengräben, Bunker und Höhlen. Das Hauptfest von Loporzano findet am 20. Januar zu Ehren von San Fabián und San Sebastián statt.

Routen und Aktivitäten

Die Route Loporzano–Sasa del Abadiado führt von Loporzano über die Fuente Vieja nach Sasa del Abadiado. Eine weitere Route beginnt am Parkplatz San Julián de Banzo, führt über den Collado de San Salvador zur Ermita de San Martín de la Val de Onsera und nennt damit beide Ausgangs- und Zielpunkte. Eine Route verläuft durch den Parque Natural de la Sierra y Cañones de Guara und führt durch mehrere Dörfer im Gemeindegebiet von Loporzano.

Die Route bei Vadiello bildet einen Rundkurs um das Gebiet von Vadiello und die Felskapelle San Chinés, die unter markanten Konglomeratwänden liegt. Im Gebiet von Vadiello können Besucher zu den Felskapellen San Chinés sowie San Cosme und San Damián wandern. Dort werden Klettern an den Mallos und Höhlenforschung in den umliegenden Höhlen als Aktivitäten angeboten.

Die Via Ferrata Canal del Palomo in der Nähe von Santa Eulalia la Mayor ist vom Gehölz neben der Straße nach Vadiello aus zugänglich; der Rückweg führt von der Spitze der Via Ferrata durch den Circo d' O Ciego. Eine Rundroute führt von der Ermita de la Virgen del Viñedo über Loporzano nach Bandaliés und zurück zur Ermita de la Virgen del Viñedo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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