La Rinconada: Flusspark, Kultur und Festtraditionen
Unterkünfte in La Rinconada
In La Rinconada treffen Flusslandschaft und Bewegung auf Archäologie, urbane Kunst und fest verankerte Traditionen. Ein Flusspark, eine mehr als 20 Kilometer lange Fuß- und Radroute, ein geschützter Siedlungshügel und Veranstaltungen mit gemeinsamer Tafel geben dem Ort ein eigenständiges Profil.
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Foto: CarlosVdeHabsburgo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Flusspark, Wege und Wasserflächen
Der Parque El Majuelo ist ein Flusspark, der auf 210.000 Quadratmeter erweitert wurde. Der mehr als 20 Kilometer lange Eje del Agua ist eine Fuß- und Radroute, die den Parque El Majuelo mit dem Parque de Las Graveras verbindet. La Rinconada verfügt außerdem über ein Radwegenetz mit einer Länge von etwa 40 Kilometern. Im Zusammenhang mit dem Guadalquivir wird der Parque El Majuelo als Strecke zum Rudern und Kanufahren genutzt. Der Parque Central de La Unión ist eine 2,8 Hektar große Grünanlage mit Fuß- und Radwegen, Aufenthaltsbereichen und einer Wasserfläche. Eine Wasserfläche wird für die Ausbildung in Rettungsarbeiten, für das Training im Freiwasserschwimmen sowie für Wasserprüfungen im Triathlon und bei Ultraausdauerwettkämpfen genutzt.
Archäologie und andalusisches Ortsbild
Das Museo Arqueológico y Paleontológico „Francisco Sousa“ zeigt Keramik aus dem Cerro Macareno aus der Zeit vom 8. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr., darunter tartessische, phönizische, griechische, iberische und römische Stücke. Der Cerro Macareno ist ein künstlicher Siedlungshügel, der die Überreste einer tartessischen und turdetanischen Siedlung aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. bewahrt. Er ist als archäologische Zone und als Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse, als Bien de Interés Cultural, im Gemeindegebiet von La Rinconada geschützt. Ergänzt wird dieses historische Bild durch die Iglesia de Nuestra Señora de las Nieves, eine Mudéjar-Kirche aus dem 15. Jahrhundert, sowie durch das Rathaus von La Rinconada als Beispiel für die andalusische regionalistische Architektur.
Kunst, Feste und lokale Traditionen
Das Museo Urbano al Aire Libre lässt sich bei einem Spaziergang entlang katalogisierter Interventionen der urbanen Kunst erkunden. Es umfasst Malerei und Skulptur an Fassaden, in vernachlässigten Bereichen, an Transformatoren und auf Kreisverkehren, die sich über verschiedene Stadtteile von La Rinconada erstrecken. Die Feria del Abrazo ist Bestandteil des wiederkehrenden saisonalen Festkalenders von La Rinconada. Die Romería de San Isidro ist eine alljährliche Wallfahrt von der Pfarrkirche San José nach El Toril, die an jedem ersten Oktoberwochenende stattfindet. Währenddessen teilen die Teilnehmenden in El Toril das Essen und verbringen dort den Nachmittag, bevor sie nach San José zurückkehren. Die Fiesta de la Patata steht mit dem Beginn der Kartoffelernte in Verbindung und umfasst das Verkosten eines Eintopfs aus Kartoffeln und Fleisch. Das Museum lebender Oliven der Hacienda Guzmán umfasst mehr als 150 verschiedene Olivensorten. Jedes Jahr etwa im November veranstalten die Universität Sevilla und die UNED in La Rinconada ein Seminar zu aktuellen Entwicklungen in Paläontologie und Archäologie mit mehr als 200 Teilnehmenden.
Verbindung mit Sevilla
Die Cercanías-Linie C1 zwischen Sevilla und Lora del Río bietet Zugang zu den Bahnhöfen La Rinconada und El Cáñamo in San José de La Rinconada.
Weitere Orte im Reisegebiet
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