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El Saucejo entdecken: Kirche, Hacienda und Wanderroute

Unterkünfte in El Saucejo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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El Saucejo zeigt seinen Charakter in markanten Bauwerken, alten Ortsbezügen, regionalem Handwerk und einer ausgewiesenen Wanderroute. Im Mittelpunkt steht die Iglesia Parroquial de San Marcos Evangelista. Sie besteht aus drei Schiffen, die durch große Bögen voneinander getrennt sind, welche auf toskanischen Steinsäulen ruhen. So verbindet sich die klare Gliederung des Kirchenraums mit einem Detail, das den Bau architektonisch unverwechselbar macht.

File:El Saucejo 4.jpg File:El Saucejo 4.jpg Foto: Adam Cli via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirche, Hacienda und historische Ortslinien

Auch der Glockenturm der Iglesia Parroquial de San Marcos Evangelista setzt einen eigenen Akzent: Er besteht aus Sichtziegeln und wird von einem achteckigen, mit Fliesen verkleideten Turmhelm gekrönt. Die Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts über einer früheren Kapelle oder Kirche vom Ende des 16. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Eine zweite wichtige historische Spur führt zur Hacienda de San Pedro. Sie stellt den Ursprung der heutigen Ortschaft El Saucejo dar, stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde über älteren Bauten vom Ende des 16. Jahrhunderts errichtet.

Die Hacienda de San Pedro umfasst ein Wohngebäude, eine Kapelle, zwei Mühlentürme und mehrere landwirtschaftlich genutzte Gebäude, die um einen Innenhof angeordnet sind. Im Ortszentrum steht das Ayuntamiento von El Saucejo auf dem Gelände ehemaliger Getreidespeicher. Diese Speicher wurden nach der Einrichtung des gemeinschaftlichen Pósito im Jahr 1750 von den Einwohnern errichtet. Damit begegnen sich an mehreren Stellen die Geschichte des Ortes, landwirtschaftliche Nutzung und die Entwicklung gemeinschaftlicher Einrichtungen.

Spuren in Navarredonda und La Mezquitilla

Auch die zugehörigen Ortsbezüge erweitern das historische Bild. Die Ermita de San José in Navarredonda stammt aus dem 18. Jahrhundert und zeichnet sich durch ihre skulpturale Gestaltung aus. Außerhalb der Ortschaft Navarredonda wurde im 19. Jahrhundert die Fuente Cuatro Caños an der Stelle einer älteren Wasserstelle errichtet. Das Wasser tritt dort über eine Steinmauer aus. In La Mezquitilla prägen die Naturlandschaft und die Fuente del Moro das Ortsbild.

Wandern am Arroyo de los Lobos

Für aktive Tage ist die Route Arroyo de los Lobos – Las Monjas ein klar umrissenes Ziel. Sie gilt als ganzjährig nutzbare, lineare Hin- und Rückstrecke, ist 14 Kilometer lang, dauert drei Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Der Einstieg liegt am Camino Verde am Ende der Calle Pilar Nuevo. Anschließend verläuft die Route auf dem GR-246 zwischen Pruna und El Saucejo. Vom Molino de las Monjas sind noch Teile der früheren Mühlenstruktur und die Mahlsteine erhalten, mit denen Getreide gemahlen wurde.

Handwerk, Küche und ein Tag am Fluss

Die lokale Seite El Saucejos zeigt sich ebenfalls in den Arbeiten der Künstler vor Ort: Sie fertigen kunstvolle Arbeiten aus Espartogras und Leder an. Zu den kulinarischen Spezialitäten gehören Chacinas sowie Gerichte aus regionalen Produkten. Brot wird weiterhin nach traditioneller Art hergestellt. Für einen Aufenthalt im Freien bietet die Zona Recreativa Vado Yeso am Fluss Corbones die Möglichkeit für einen Tag am Fluss.

Bei der Anreise gehört der Bahnverkehr zur praktischen Einordnung des Ortes: El Saucejo hat keinen Bahnhof. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Osuna; von der Station Prado de San Sebastián in Sevilla besteht eine Busverbindung.

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