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La Luisiana zwischen römischen Bädern und barocker Baukunst

Unterkünfte in La Luisiana

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La Luisiana zwischen römischem Wasserbau und Barock

In La Luisiana treffen römische Badekultur, Bauten des 18. Jahrhunderts sowie eigenständige Ess- und Festtraditionen aufeinander. Das archäologische Gelände der Römischen Bäder (Baños Romanos) liegt im Südosten des bebauten Gebiets von La Luisiana am rechten Ufer des Arroyo Carrión. Die ursprüngliche römische Struktur umfasst ein rechteckiges Becken, das das Heilwasser aufnahm. Ab etwa 1793 wurden die Römischen Bäder von La Luisiana als öffentliche Bäder genutzt. Diese Nutzung als Bäder dauerte bis etwa 1887; anschließend dienten sie auch als Wasserspeicher.

File:Casa de Postas (La Luisiana).jpg File:Casa de Postas (La Luisiana).jpg Foto: CarlosVdeHabsburgo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zur Wasserarchitektur des Ortes gehört außerdem die Fuente de los Borricos. Der überdachte artesische Brunnen besitzt ein Becken und einen Wasserauslauf. Seine heutige Gestaltung stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1769. Damit stehen in La Luisiana ein römisches Becken, ein artesischer Brunnen und die spätere Nutzung der Bäder als Wasserspeicher nebeneinander.

Kirche und Casa de Postas

Die Iglesia Purísima Concepción wurde im März 1769 eingeweiht. Als Basilikalkirche besitzt sie drei Schiffe, die durch toskanische Säulen voneinander getrennt sind, sowie eine elliptische Kuppel mit Laterne. Die Kirche vereint damit drei Schiffe, toskanische Säulen und eine elliptische Kuppel mit Laterne in einem Bau des 18. Jahrhunderts.

Eine weitere prägende Anlage ist die Casa de Postas in La Luisiana. Ihre Struktur und Fassade stammen aus dem späten 18. Jahrhundert; sie gilt als bedeutendes Beispiel des kultivierten Barockstils der Kolonie. Zur Casa de Postas gehört ein Innenhof mit einer Galerie toskanischer Säulen. Die Säulen erscheinen damit sowohl in der Kirche als auch im Innenhof der Casa de Postas.

Lokale Küche und überlieferte Festtradition

Die lokale Gastronomie von La Luisiana umfasst Chacina wie Chorizo und frische Morcilla, außerdem Picadillo sowie den Kartoffelsalat Aliño de Patatas beziehungsweise Papas Endiablás. Dazu werden Picos oder Roscos gereicht. Bei den lokalen Süßspeisen stehen frittierte Rosquillas, weihnachtliche Pestiños, Gachas und Milchreis im Mittelpunkt. Herzhafte Chacina, Picadillo, Kartoffelsalat, Picos und Roscos stehen dabei neben frittierten Rosquillas, Pestiños, Gachas und Milchreis.

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Eine lokale Festtradition in La Luisiana gilt als die einzige Feier, die von den mitteleuropäischen Vorfahren der örtlichen Bevölkerung überliefert wurde. Bei der Tradition Día de los Huevos Pintaos werden Eier mit Farbstoffen gekocht und anschließend mit Farbe und Wachstropfen verziert. Das Kochen, Färben und Verzieren der Eier gehört zu den überlieferten Bestandteilen dieses Brauchs.

Anfahrt und Laufstrecke

Für die Fahrt von Sevilla nach La Luisiana ist nach der angegebenen Anfahrt die Autobahn A-4 bis zur Ausfahrt 471 vorgesehen. Eine Laufveranstaltung beginnt in La Luisiana, führt über El Campillo und Cañada Rosal und endet in Écija. Der Streckenbezug nennt damit La Luisiana, El Campillo, Cañada Rosal und Écija als aufeinanderfolgende Orte.

Weitere Ziele auf dieser Destinationsebene: Juan Gállego, El Garrobo, Mairena Del Aljarafe, La Rinconada, Palma Del Rio, Constantina, Cerro de Hierro, Estepa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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