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El Castillo de las Guardas – Wege, Natur und Geschichte

Unterkünfte in El Castillo De Las Guardas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wege

El Castillo de las Guardas zeigt seinen eigenen Charakter dort, wo lange markierte Wege, Flusslandschaft und historische Spuren zusammenkommen. In der Gemeinde gibt es 70 Kilometer geeignete und ausgeschilderte Wege; sie gehören zu einem von der andalusischen Bergsport-, Kletter- und Wanderföderation homologierten Wegenetz. Der Rundweg PR A 396 wurde 2017 von der Federación Andaluza de Montañismo markiert und ist etwa 15 Kilometer lang. Die Wege können zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd genutzt werden. Damit treffen ein weitreichendes Wegenetz, ein konkret benannter Rundweg und verschiedene Fortbewegungsarten aufeinander.

Natur

Der Río Guadiamar entspringt in El Castillo de las Guardas nahe dem Weiler Las Cortecillas. Der Ökologische Korridor des Río Guadiamar gehört zum Schutzgebietsnetz RENPA in Andalusien. Entlang eines großen Teils des Verlaufs des Río Guadiamar dient das Flussufer als Erholungsbereich und wird öffentlich genutzt. In der Dehesa von El Castillo de las Guardas finden Kampfstiere ihren Lebensraum.

Im Gemeindegebiet liegt etwa 5 Kilometer vom Ortszentrum entfernt auf dem Gelände eines ehemaligen Bergbaubetriebs die Reserva de El Castillo de las Guardas. Die Tiere leben dort in Halbfreiheit. So begegnen sich in der Landschaft Flussufer, Dehesa und das Gelände eines früheren Bergbaubetriebs als unterschiedliche Natur- und Ortsbilder.

Geschichte

Die Iglesia Parroquial San Juan Bautista wurde im 15. Jahrhundert am höchstgelegenen Punkt der Gemeinde El Castillo de las Guardas errichtet. Sie ist überwiegend im Mudéjar-Stil gestaltet, weist gotische und Renaissance-Elemente auf und besitzt eine befestigte Struktur. Bauzeit, Stilmerkmale und Wehrcharakter prägen das historische Erscheinungsbild dieses Gotteshauses.

Der Torreón del Castillo war eine im Spätmittelalter errichtete Festung, die während der Reconquista als Wachturm konzipiert wurde. Im höchsten Teil des Ortskerns von El Castillo de las Guardas befinden sich die Ruinen des Turms der alten muslimischen Burg, des Torreón del Castillo. Der Turm verbindet damit die mittelalterliche Festungsfunktion mit den heute erhaltenen Ruinen im Ortskern.

Die Fuente Abrevadero ist ein vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammendes ländliches Bauwerk mit einem kreisförmigen, aus Granit gearbeiteten Becken und einer Viehtränke. Zu den bedeutenden prähistorischen Hinterlassenschaften im Gemeindegebiet von El Castillo de las Guardas gehört außerdem die Sepultura oder Lapa del Moro. Sie liegt auf einem Landgut nahe der Straße zwischen dem Ort und dem Weiler Las Cañadillas.

Zum näheren Destinationsbereich gehört auch El Peralejo.

Kulinarik

Die Gandinga ist ein lokales Schmorgericht aus Schweineinnereien, Brot und Gewürzen. Zur gastronomischen Tradition gehören außerdem iberische Wurstwaren, Ziegenkäse und lokal hergestelltes Brot. Gericht, Wurstwaren, Käse und Brot stehen dabei für unterschiedliche Bestandteile der regionalen Esskultur.

Weitere Orte

Villanueva Del Río Y Minas, Torrepalma, El Pedroso, Los Corrales, Alcolea Del Río, Tomares und Lebrija

Anreise

El Castillo de las Guardas hat keinen Bahnhof. Von der Plaza de Armas in Sevilla kann man den Ort mit dem Bus erreichen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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